Klinikum Leverkusen

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ELEKTROSTIMULATION UND BIOFEEDBACK

 

Eine sinnvolle Behandlung der Harn- und Stuhlinkontinenz ist die Elektrostimulation. Hierbei werden von dem/der Patienten/in selbst Elektroden in die Scheide ober den Enddarm  eingeführt. Die Elektroden senden nicht spürbare elektrische Impulse aus, die den Nervus pudendus stimulieren, welcher die Harnblase, den Mastdarm und die Geschlechtsorgane versorgt. Diese Stimulation bewirkt ein Zusammenziehen der Beckenbodenmuskulatur und des Verschlussapparates. Die Muskulatur wird so trainiert und nimmt an Leistungsfähigkeit zu.

 

 

Ziel der Biofeedback-Therapie ist der Aufbau der Beckenbodenmuskulatur und des Verschlussapparates teilweise mit zusätzlicher Elektrostimulation. Beim Biofeedback werden im Körper ablaufende Prozesse bewusst gemacht und mit dem Therapiesystem visualisiert. Es ist wie ein Beckenbodentraining mit akustischer oder visueller Kontrolle. 


Beide Therapieformen werden von dem/der Patienten/-in zu Hause durchgeführt, nachdem eine Einweisung in die Handhabung der Geräte stattgefunden hat.

 

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