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DIE QUALITÄT AM BRUSTZENTRUM


Qualität kontinuierlich steigern - zum Wohl der Patientinnen 

Das Brustzentrum Leverkusen ist nach NRW zertifiziert und nimmt an den regelmäßigen Benchmarkings des westdeutschen Brustzentrums (WBC) teil. Der Vergleich und die Gegenüberstellung der Diagnostik- und Therapie-Qualität einzelner Brustzentren/Kliniken trägt zu einer medizinisch orientierten Qualitätssicherung bei. In der Jahresauswertung 2008 wurden fast 38.500 Fälle aus 229 Brustzentren und Kliniken analysiert.

Die Jahresauswertung 2008 zeigt für das Brustzentrum Leverkusen hervorragende Ergebnisse:

  • Gegenüber dem Vorjahr konnte in nahezu allen Bereich die Behandlungs- und Prozessqualität noch weiter gesteigert werden; die von Fachgesellschaften vorgegebenen Referenzwerte wurden vom Brustzentrum Leverkusen i.d.R. immer erreicht. Insgesamt lag das Brustzentrum Leverkusen in der Auswertung deutlich über dem Durchschnitt der ausgewerteten 229 Zentren/Kliniken.
  • Zum Wohl der Patientinnen konnten im Brustzentrum Leverkusen eine weit überdurchschnittliche Diagnosesicherheit erreicht werden. Durch Vorab-Gewebeprobenentnahmen und -untersuchung lag schon vor dem operativen Eingriff eine hohe Diagnossicherheit vor. In 98% der Eingriffe bestätigte sich die vorabgestellte Diagnose.
  • War eine Brust-Operation unumgänglich, konnte 2008 in 71% aller Fälle brusterhaltend operiert werden. Dies ist der hohen Diagnossicherheit und den modernen Operationsmethoden am Brustzentrum Leverkusen zu verdanken.
  • In vielen Fällen des Mammakarzinoms (Brustkrebs) gehört die Entfernung der in der Achselhöhle gelegenen (= axillär) Lymphknoten (sog. Axilladissektion) zur operativen Standardtherapie, um eine Metastasierung (Ausbreitung des Tumors) ausschließen zu können. Der Entfernung der axillären Lymphknoten kommt jedoch keine therapeutische Bedeutung bei und sie ist oft mit unerwünschten Nebenwirkungen (z.B. Armbeweglichkeitseinschränkungen, Schmerzen) verbunden.

    In rund ¾ aller Eingriffe am Brustzentrum Leverkusen konnte die sog. Wächterlymphknotenmethode mittels Sentinel-Node-Biopsie eingesetzt werden. Ist dieser Wächterlymphknoten identifiziert und im Befund negativ, kann leitliniengerecht auf eine weitere Entnahme von Lymphknoten verzichtet werden. Unerwünschte Nebenwirkungen oder nicht notwendige Eingriffe können so auf ein Minimum reduziert werden.

    Ist der Befund der Sentinel-Node-Biopsie positiv, ist eine konventionelle Axilladissektion anzuschließen, bei der mindestens 10 Lymphknoten entfernt werden müssen. Dies wurde für nahezu alle dokumentierten Fälle (96%) erreicht.

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