Die Standardbehandlungsmethode mit der längsten Erfahrung und sehr guten Langzeitergebnissen ist die offene Operation mit Ersatz durch eine Kunststoffprothese. In ausgewählten Fällen (hohes Operationsrisiko und günstige Aneurysmaform) kommt auch die innere Schienung mit einer Stentgraftprothese zum Einsatz.
Befund in der angezeichnete Naht
Angiographie Schnittführung
konventionelle Y- Stentgraft-Y-Prothese
Prothese intraoperativ
Nach der Operation wird die Patientin bzw. der Patient auf der operativen Intensivstation für 1 - 3 Tage bei komplikationslosem Verlauf nachbehandelt. Nach einer Weiterbehandlung auf der Normalstation ist in vielen Fällen eine Anschlußheilbehandlung (AHB) sinnvoll. Schwere Belastungen und das Heben schwerer Gegenstände sollten für 3 Monate nach der Operation vermieden werden.
Die Einnahme eines Thrombozytenaggregationshemmers (z. B. ASS 100) ist nach der Operation sinnvoll und jährliche Verlaufskontrolluntersuchung sind empfehlenswert.