Klinikum Leverkusen

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Bei Patientinnen und Patienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen, kommt es häufig im Verlauf der Therapie zum Veröden der oberflächlichen Venen an den Armen. Bei manchen Formen der Therapie können die starken Medikamente nicht über oberflächliche Armvenen infundiert werden.

In solchen Situationen können wir nach Aufklärung der Patientin oder des Patienten und Rücksprache mit den behandelnden Ärzten ein Portsystem einpflanzen.

Auch wenn eine längerfristige künstlichen Ernährung erforderlich ist, kann ein Portsystem implantiert werden.

Die Operation ist fast immer in einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie) möglich und kann in vielen Fällen ambulant durchgeführt werden.
 
 
         
 

In örtlicher Betäubung wird in Grübchen unterhalb des Schlüsselbeines (Mohrenheim‘ sche Grube) die Haut eröffnet und die oberflächliche Vene (Vena cephalica) freigelegt.  

Dann wird der Portkatheters eingeführt, fixiert und nach einer Röntgenkontrolle gekürzt. Anschließend wird die Portkammer angeschlossen. Nach der Verankerung des Portkammer auf dem Brustmuskel werden Unterhaut und Haut mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. In dringenden Fällen kann das Portsystem sofort benutzt werden.
 

Nach der Operation wird die Patientin bzw. der Patient noch ca. 1 h überwacht und kann dann nach Hause gehen.

          

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