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Diagnostik und interventionelle Therapie der koronaren Herzkrankheit. Bei geeigneten Patienten können auch ambulante Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt werden.
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Es werden sämtliche invasive und interventionelle Verfahren angeboten. Für Patienten mit akutem Koronarsyndrom oder Herzinfarkt besteht eine 24stündige Rufbereitschaft, die eine Intervention innerhalb von 60 Minuten - auch nachts und an Sonn- und Feiertagen - garantiert.
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Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt der Klinik bildet die Elektrophysiologie. Bei vermuteten oder dokumentierten Herzrhythmusstörungen kann eine elektrophysiologische Untersuchung erfolgen. Dabei festgestellte Herzrhythmusstörungen (z.B. AVNRT, WPW-Syndrom, Vorhofflattern, Vorhofflimmern) können per Radiofrequenzstrom-Ablation behandelt werden. Bei komplexen Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern werden diese Eingriffe unter Zuhilfenahme eines elektroanatomischen dreidimensionalen Mappings (CARTO-Mapping) durchgeführt. Bei lebensbedrohlichen ventrikulären Rhythmusstörungen erfolgt die Implantation von Herzschrittmachern bzw. Defibrillatoren.
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Schrittmachertherapie und -nachsorge (antibrachykard und antitachykard): Die Klinik sorgt alle gängigen Fabrikate nach, für Problemfälle steht eine Sprechstunde zur Verfügung: Die Abteilung ist an mehreren multinationalen Studien zur ICD-Therapie (SLD-Heft, RIS) und Schrittmachertherapie (INTACT) beteiligt.
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Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz dar. Neben der invasiven kardialen Diagnostik mittels Herzkatheteruntersuchung und Koronarangiographie werden auch Myokardbiopsien zur ätiologischen Abklärung bei unklarer Pumpsfunktionsstörung entnommen. Die Auswertung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Uni Tübingen (Prof. Dr. Kandolf/Prof. Dr. Bültmann) bzw. der Charite Berlin (Prof. Dr. Schultheiss). Bei Vorliegen einer persistierenden Virusinfektion erfolgt die Einleitung einer immunmodulierenden Therapie (z. B. Interferon-Beta). Bei schwerer Herzinsuffizienz, Linksschenkelblock und Asynchronie erfolgt die Implantation eines biventrikulären AICD oder Schrittmachers.
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Intensivtherapie: Die Intensivstation verfügt über sämtliche Methoden zur Behandlung internistisch und kardiologisch erkrankter Patienten. Es findet eine systematische Erfassung von Indikationen, Ergebnissen und Problemen der Behandlung statt. Die Klinik nimmt an allen größeren internationalen Studien zur Behandlung von akuten Koronarsyndromen und Myokardinfarkten teil (u. a. GUSTO, ISIS, PURSUIT, ASSENT, ACUITY, ENDEAOR). Neben der medizinischen Behandlung wird besonderer Wert auf eine patientennahe Pflege gelegt, wobei hier eigene Fort- und Weiterbildungsangebote bestehen, auch unter Berücksichtigung alternativer pflegerischer Ansätze.
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Einen weiteren Schwerpunkt der Abteilung stellt die Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie dar. Der Leitende Arzt besitzt die Anerkennung als Hypertensiologe (DHL).
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Zur kontinuierlichen Qualitätssicherung werden interne Erhebungen über Diagnostik und Therapie durchgeführt und mit externen Standards verglichen. Außer an den o. g. Studien im Rahmen der Akutbehandlung kardialer Erkrankungen ist die Klinik auch in überregionale Studien chronischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen angebunden, wobei wir besonderen Wert legen auf die Kooperation mit den zuweisenden und nachbehandelnden niedergelassenen Kollegen.
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Moderen Bildgebung in der Kardiologie: In Zusammenarbeit mit der radiologischen Praxis Leverkusen (Dr. Leßmann) steht ein 40zeiliger Computertomograph sowie ein 1,5 und 3,0 Terla-Kernspintomograph zur Verfügung. |