Für schwerkranke Kinder besteht die Möglichkeit einer stationären Behandlung bis hin zu modernster intensivmedizinischer Therapie.
Als Perinatalzentrum Level 1 (Mutter-Kind-Zentrum) arbeiten wir eng mit der Abteilung für Pränatalmedizin (vorgeburtliche Diagnostik und Therapie) zusammen und können so bereits im Mutterleib eventuell vorliegende Herzfehler diagnostizieren und das weitere Vorgehen gemeinsam planen. In Absprache mit den Eltern kann eine wohnortnahe Entbindung angestrebt werden.
Umfangreiche Untersuchungsmöglichkeiten
Transthorakale Echokardiographie: Mittels Ultraschallwellen werden über den Brustkorb die Herzkammern, Herzklappen und der Herzmuskel dargestellt und die Funktion des Herzens überprüft. Die Echokardiographie ist eine wertvolle Routine-Untersuchung und ist absolut ungefährlich.
EKG (Elektrokardiogramm): Ableitung und Registrierung der elektrischen Aktivität der Herzmuskelfasern. Mit dem EKG können schmerzlos und ohne schädigende Nebenwirkungen in wenigen Minuten u.a. Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte, Herzkammernvergrößerungen und Herzmuskelentzündungen erkannt werden.
Belastungs-EKG: Aufzeichnung der Herzstromkurve unter körperlicher Anstrengung auf dem Fahrradergometer (max. 20 Min.). Die Aufzeichnung ermöglicht die Diagnose belastungsabhängiger Rhythmusstörungen und Erregungsrückbildungsstörungen.
Langzeit-EKG: 24-stündige Aufzeichnung der Herzstromkurve. Es ermöglicht die Diagnose nicht kontinuierlich bestehender Herzrhythmusstörungen und die Abbildung der elektrischen Herzaktivität unter normalen Lebensumständen. Normale körperliche Tätigkeiten Ihres Kindes wie z.B. Spielen und Laufen sind am Tag der Langzeit-EKG-Ableitung explizit erwünscht.
Langzeit-Blutdruckmessung: Zur Abklärung bei Verdacht auf einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck. Der Blutdruck wird über eine Zeit von ca. 24 Stunden regelmäßig gemessen. Die Messung ist praktisch ohne Risiken und Nebenwirkungen und gibt dem Arzt Einblicke in tageszeitabhängige Blutdruckschwankungen.