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Im Perinatalzentrum Level 1 des Klinikums Leverkusen wird die Abteilung für Neugeborenen-Intensivmedizin der Kinderklinik mit der Abteilung für vorgeburtliche Diagnostik und Therapie (Pränatalmedizin) und dem zeitgemäß organisierten Kreißsaal mit Schwangerenbetreuung der Frauenklinik zu einem modernen und medizinisch hochqualifizierten Zentrum vereint. In diesem bundesweit nicht oft existierenden Zentrum werden Hochrisikoschwangerschaften aus allen Teilen Deutschlands betreut.
Die neonatologische Intensivstation ist eine modern eingerichtete und medizinisch hochqualifizierte Abteilung und hat sich auf die Behandlung von Erkrankungen der neugeborenenperiode spezialisiert:
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Extreme Frühgeburtlichkeit
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Mehrlingsschwangerschaften
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Anpassungsstörungen nach der Geburt
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Infektionen (z. B. bakterielle Infektionen, konnatale CMV-Infektionen, Neugeborene HIV-positiver Mütter)
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Angeborene Erkrankungen der Lunge (z. B. Lungenhypoplasie, cystisch adenomatoide Malformationen, Chylothorax)
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Krampfanfälle
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Schädigungen des zentralen Nervensystems
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Schwere Asphyxie (= Pulslosigkeit, schwere Kreislaufdepression, mit Hypothermiebehandlung)
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Angeborene Erkrankungen des blutbildenden Systems (z. B. Anämie aufgrund von Blutgruppenunverträglichkeiten, fetale AlloImmunthrombozytopenien)
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Fehlbildungssyndrome
Wir behandeln pro Jahr ca. 500 neugeborene Patienten, davon weisen über 50 Frühgeborene ein Geburtsgewicht unter 1.500 g auf.
Bei Erkrankungen der Lunge ist häufig eine maschinelle Beatmung und Behandlung mit speziellen, die Lungenentfaltung verbessernden Medikamenten erforderlich.
Die Neugeborenen-Intensivstation hat acht Beatmungsplätze und zehn IntensivÜberwachungsplätze. Neben modernen Beatmungsgeräten einschließlich der Hochfrequenz-Oszillationsbeatmung besteht die Möglichkeit der Video-Endoskopie sowie der inhalativen NO-Behandlung zur Verbesserung der Lungendurchblutung.
Auch wenn Früh- und Neugeborene intensivmedizinisch betreut werden müssen, bemühen wir uns um ein atraumatisches Handling und versuchen, die Behandlung so wenig belastend wie möglich zu gestalten. Die Eltern werden schon frühzeitig in die Versorgung ihrer Kinder einbezogen.
Neugeborene, die zwar kinderärztlich behandelt, aber nicht intensivmedizinisch versorgt werden müssen, bleiben im Zimmer der Mutter auf der neuen Mutter-Kind-Station. Auch wenn das Kind hier im Wärmebett gepflegt und am Monitor überwacht werden muss, kann es doch ganztags bei der Mutter bleiben.
Auch nach der Entlassung vergessen wir unsere kleinen Patienten nicht. In einer Sprechstunde für Risikokinder (z. B. Frühgeborene) wird durch zusätzliche Untersuchungen die Entwicklung des Kindes kontinuierlich überwacht.
Für Geburtskliniken der Umgebung besteht ein rund um die Uhr besetzter Neugeborenen-Notarztdienst.
Auswertung über die Daten der Qualitätssicherung Neonatologie NRW, Stand 28.02.2011 [PDF] |