Logo - Klinikum Leverkusen Klinikum Leverkusen - Mittelpunkt im Gesundheitspark

Gemeinsam gegen Grippe! 

Schützen Sie sich und andere vor der saisonalen Influenza. Lassen Sie sich impfen!

Bild vergrößern

Aktionsplakat 2017 Leverkusen sagt "JA"
zur Grippeschutzimpfung!

Oberbürgermeister Uwe Richrath, Bayer 04-Chef Michael Schade, EVL-Geschäftsführer Rolf Menzel, Paralympics-Star Felix Streng und viele andere Leverkusener Persönlichkeiten sind jetzt gegen die Grippe geimpft. Und nicht nur das: Sie haben sich dabei sogar fotografieren lassen. Ein Plakat zeigt sie jetzt beim „kleinen Pieks“ und macht deutlich: Leverkusen hält zusammen, wenn es um den Grippeschutz geht.

Leverkusen sagt "JA" zur Grippeschutzimpfung!


Denn beim Impfschutz gegen Grippe geht es nicht nur um die eigene Gesundheit. Mit der Impfung schützen Sie auch die Menschen in Ihrem Umfeld, mit denen Sie tagtäglich in Kontakt kommen. Im Winter 2016/2017 hat die Grippewelle besonders heftig gewütet. Zahlreiche Leverkusener erkrankten so schwer an Influenza, wie die Grippe im Medizinerdeutsch heißt, dass sie stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Viel zu wenige lassen sich beim Hausarzt impfen bzw. sich über den sinnvollen Grippeschutz beraten!

Wer sollte sich impfen lassen?


Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Schutzimpfung allen, die zu einer der folgenden Risikogruppen zählen:

  • Personen ab 60 Jahre, 
  • Schwangere, 
  • Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Atemwegserkrankung, Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes, Multiple Sklerose, HIV), 
  • Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen, 
  • Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) sowie 
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen fungieren können.

Wann beginnt die nächste Grippewelle?

In den vergangenen Jahren begann die Grippewelle meist im Januar und dauerte drei bis vier Monate. Die ersten Fälle können aber auch schon wesentlich früher auftreten. 


Wie lang eine Grippewelle dauern und wie heftig sie verlaufen wird, können die Experten am Robert-Koch-Institut (RKI) nicht genau voraussagen. Die Stärke der Grippewellen schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza schätzt, dass es pro Jahr zwischen einer und sieben Millionen influenzabedingte Arztbesuche gibt. Bei einer schweren Grippewelle wie in der Saison 2012/2013 wurden mehr als 20.000 Todesfälle geschätzt. Allerdings sterben selbst bei moderaten Grippewellen Menschen an den Folgen der Infektion.

Wann sollten Sie sich impfen lassen?

Bereits jetzt, im Oktober oder November sollten Sie sich bei Ihrem Arzt erkundigen und impfen lassen. Die Impfung kann auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn einer Grippewelle. Dann aber steigt das Risiko, sich zu infizieren, bevor der Impfschutz aufgebaut ist, der erst nach zehn bis 14 Tagen erreicht ist.

Wie setzt sich der Impfstoff zusammen? Gibt es verschiedene Impfstoffe?

Der saisonale Grippeschutzimpfstoff setzt sich jedes Jahr aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden drei Influenzavirusstämme zusammen. In dieser Saison 2017/2018 ist er gegenüber der Vorsaison unverändert.


Für Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 17 Jahren steht ein sogenannter Lebendimpfstoff zur Verfügung, der als Nasenspray verabreicht wird. Für über 65-Jährige gibt es einen Impfstoff mit Wirkverstärker. 

Wie wirksam ist die Grippeschutzimpfung?

Eine 100%-ige Schutzwirkung gibt die Impfung nicht. Bei älteren Erwachsenen fällt die Wirksamkeit etwas schlechter aus als bei jüngeren Erwachsenen und Kindern.


Sicher ist: Durch die jährliche Grippeimpfung verlaufen auftretende Grippeerkrankungen weniger schwer und mit weniger Folgeerkrankungen (z.B. Lungenentzündungen). Es werden auch weniger Menschen auf Grund einer Grippeerkrankung in Krankenhäusern behandelt.

Welche Nebenwirkungen der Grippeschutzimpfung können auftreten?

Der saisonale Influenzaimpfstoff ist in der Regel gut verträglich. Nach der Grippeimpfung zeigen nur bis zu 9 von 100 geimpften Personen unerwünschte Reaktionen wie bei einer Erkältung (z. B. leichtes Fieber, Muskel- oder Gliederschmerzen).


In Folge der natürlichen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es bei der Grippeschutzimpfung - wie bei anderen Impfungen auch - vorübergehend zu Lokalreaktionen (leichte Schmerzen, eine leichte Rötung und Schwellung der Impfstelle) kommen. Es können auch Allgemeinsymptome wie bei einer Erkältung auftreten. In der Regel klingen diese Beschwerden innerhalb von wenigen Tagen folgenlos ab.

[Quelle: RKI 09.2017]