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Hernienzentrum Leverkusen

Neues Behandlungskonzept setzt auf Patientensicherheit

Dr. Dirk Antoine ist Leiter des neuen Hernienzentrums im Klinikum Leverkusen.


Von der Deutschen Herniengesellschaft ist das Leverkusener Zentrum für Hernienchirurgie Hernien mit dem Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet.

Was sind Hernien?

Hernien sind Lücken in der Bauchwand. Diese Schwachstellen zeigen sich äußerlich (z. B. Leisten- oder Nabelbrüche sowie Narbenbrüche), sind aber auch innerhalb des Bauchraumes möglich (z. B. am Zwerchfell).


Hernienoperationen zählen mit deutschlandweit ca. 350.000 Eingriffen pro Jahr zu den häufigsten chirurgischen Maßnahmen. Am häufigsten ist der Leistenbruch. Der Leistenbruch kann sich durch dumpfe Schmerzen (vor allem bei Belastung) in der Leistengegend bemerkbar machen. In vielen Fällen zeigt sich zudem eine Vorwölbung nach außen. Ein Chirurg sichert die Diagnose durch eine körperliche Untersuchung, ggf. ergänzt um eine Ultraschalluntersuchung. 


Hernien heilen grundsätzlich nicht von alleine aus und neigen dazu, sich im Laufe der Zeit zu vergrößern. Deshalb stellt sich im Verlauf die Frage nach einer Operation, auch da es in einigen Fällen zu einer Einklemmung von Darmanteilen in die Vorwölbung kommen kann. In diesem Fall ist eine notfallmäßige Operation erforderlich, weil eingeklemmter Darm absterben kann.

Team des Hernienzentrums um Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber und Dr. Dirk Antoine

Welche Möglichkeiten der Operation gibt es?

Es gibt zahlreiche Operationsverfahren, mit denen Leisten- und andere Bauchwandhernien behandelt werden können. Im Hernienzentrum Leverkusen wird in der Regel minimal-invasiv, das heißt mit einem nur kleinen Bauchschnitt per Bauchspiegelung, operiert. Dies geht mit einer geringeren Belastung für den Patienten und einer minimalen Narbenbildung einher. Falls nötig, wird ein Kunststoffnetz zur Verstärkung der geschwächten Bauchdecke eingesetzt. Die Eingriffe werden sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt. Die Entscheidung über die Behandlungsform ist vom Umfang des notwendigen Eingriffs und dem gesundheitlichen Zustand des Patienten abhängig. 


Innere Hernien, wie z. B. ein Zwerchfellbruch, die häufig mit ausgeprägten Sodbrennen (Refluxerkrankung) einhergehen, werden ebenfalls meist in der schonenden minimal invasiven Technik operiert.


Im Rahmen einer Spezialsprechstunde (Herniensprechstunde) wird die auf den Patienten abgestimmte Diagnostik und Therapie individuell geplant. Unter der Führung des Zentrumsleiters Dr. Dirk Antoine beraten erfahrene Hernienchirurgen die Patienten ausführlich und besprechen mit ihnen das weitere Vorgehen.

Was spricht für eine Behandlung im Herninzentrum Leverkusen

Erfahrene Hernienchirurgen 

Im Hernienzentrum Leverkusen werden alle Operationen durch langjährig erfahrene Chirurgen durchgeführt. Wir besitzen große Erfahrung in den verschieden Operationsmethoden, meist operieren wir minimal-invasiv. Der Zentrumsleiter Dr. Dirk Antoine steht als Spezialist von der Diagnostik über die Operation bis zur Nachsorge zur Verfügung.


Patientensicherheit
Im Klinikum steht ein multidisziplinäres Team (u. a. aus Diabetologie, Kardiologie, Urologie sowie Innere Medizin und ggf. Intensivmedizin) zur Verfügung. So können wir auch Patienten mit chronischen Begleiterkrankungen behandeln und jederzeit auch auf selten vorkommende Komplikationen reagieren.


Gesicherte Qualität
Wir orientieren uns an aktuellen medizinischen Leitlinien und kontrollieren unsere Ergebnisse ständig. Durch die Teilnahme an einem bundesweiten Hernien-Register (Herniamed) wird eine zuverlässige Verlaufskontrolle möglich.


Dem Hernienzentrum Leverkusen wurde von der Deutschen Herniengesellschaft das „DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ verliehen. Angestrebt wird zudem eine Zertifizierung als Kompetenz- bzw. Referenzzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV).


Schmerztherapie
Die Schmerzlinderung ist für uns ebenfalls ein sehr wichtiger Aspekt im Behandlungsverlauf. Zur Vermeidung von Schmerzen nach einer Operation besteht ein klassisches Behandlungskonzept. Darüber hinaus stehen in der speziellen Schmerztherapie qualifizierte Ärzte des Klinikums jederzeit unterstützend zur Verfügung.


Spezielle Station für Kurzzeitchirurgie
Sollte ein kurzstationärer Aufenthalt (1-2 Übernachtungen) erforderlich sein, so werden die Patienten auf unserer Spezialstation für Kurzzeitchirurgie versorgt. Die Zweibettzimmer verfügen über TV, WLAN und integrierte Badezimmern. Die Station ist speziell auf die Versorgung von Patienten eingerichtet, die einen in der Regel nur kurzen Krankenhausaufenthalt benötigen.