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Aktuelles aus der Urologie

AKTUELL: Klinik ändert Behandlungspfad für Radikale Prostatektomie

Nach Radikaler Prostatektomie empfiehlt die Klinik für Urologie ab sofort eine vierwöchige Anti-Thrombose-Prophylaxe mit niedermolekularem Heparin.
 
Zur postoperativen Sicherheit der Prostatakarzinompatienten hat die Klinik den regulären Behandlungspfad nach radikaler Prostatektomie verändert. Ab sofort wird allen Patienten eine vierwöchige Heparin-Prophylaxe zur Verhinderung von Embolien empfohlen. Diese Empfehlung wird Standard-Element jedes Arztbriefes an die niedergelassenen Urologen. Die Klinik bittet um Beachtung. (fgr)

Urologische Eingriffe jetzt auch im TagesOperationsZentrum

Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé vor
einem Operationstisch im Tages-OP Zentrum.
(Foto: fgr)

Nach gründlicher Vorbereitung startete im Mai offiziell der ambulante Operationsbetrieb in der Urologie, der Allgemein- und Gefäßchirurgie, der Orthopädie sowie der Gynäkologie.

 
Rund 15 Millionen Euro investierte das Klinikum insgesamt in den Ausbau. Das neue Zentrum ist ein Vorzeigeobjekt für ambulante Operationen und kurzzeitchirurgische Eingriffe in Leverkusen.


Den Patienten stehen drei modern ausgestattete OP-Säle, funktionale Schleusen- und Überwachungsräume sowie Räume für Ruhe und Erholung zur Verfügung, insgesamt 1.500 qm Fläche. Neben den ambulanten Operationen der Klinik für Urologie nutzen auch Kooperationspartner und externe Urologen das TagesOperationsZentrum. Aktuell finden 15 bis 20 Eingriffe pro Tag im Tages-OP statt.


Die Patienten sollen sich in naturbelassenen Dekors, vor blassgrün gestrichenen Wänden, auf dunkelbraunem Parkett, bei modernen Lichtkonzepten sowie in ansprechender Bebilderung wohl fühlen. Sogar der zarte Duft von Lavendelblüten geht von den Wänden aus. Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé lobt die „freundliche und helle Gestaltung der Räumlichkeiten“, die den Patienten Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Spezielle Sessel, die auch zum Bett umgewandelt werden können, lassen den Stress der Operationen vergessen. (fgr)

Urologie über Sektorgrenzen hinweg

Priv.-Doz. Dr. Braun und Herr Elmahmudi
arbeiten freiberuflich in einer Leichlinger
Praxis und sind gleichzeitig im Klinikum
angestellt.

Priv.-Doz. Dr. Moritz Braun und Mohamed Elmahmudi verzahnen urologische Versorgung in der Leichlinger Praxis und im Klinikum Leverkusen.
 
Beide Urologen sind freiberuflich in der urologischen Gemeinschaftspraxis Leichlingen tätig und gleichzeitig im Klinikum Leverkusen angestellt.


„Durch die enge Verzahnung der Praxis mit dem Krankenhaus können wir für unsere Patienten die gesamte Diagnostik und Therapie der Harnwege sowie der Geschlechtsorgane anbieten. Das ermöglicht es uns, die Patienten während ihrer gesamten Erkrankungsphase zu begleiten und zu betreuen. Zu den Schwerpunkten zählen die differenzierte Diagnostik aller Erkrankungen des Urogenitaltraktes, die urologische Vorsorge, die urologische Tumortherapie, Kinderurologie, Andrologie sowie ambulante und stationäre Operationen“, beschreibt Braun das Versorgungsspektrum. Es reicht von der „einfachen Vorsorgeuntersuchung bis zum komplexen roboterchirurgischen Eingriff“.


Ambulante Urologie in der Leichlinger Praxis und ambulante sowie stationäre Operationen in der Klinik für Urologie des Klinikums Leverkusen – das sind die Eckpfeiler einer Versorgung ohne Sektoren. Die Praxis ist in ein überörtliches Praxisnetzwerk eingebunden, so Braun, das zusätzlich zu der Kompetenz des Klinikums medizinische Schwerpunkte wie medikamentöse Tumortherapie, Labormedizin und urologische Rehamaßnahmen vorhält.


Dr. Braun hält viel von sektorübergreifenden Versorgungsstrukturen, die er als evidenzbasierte Versorgungsform der Zukunft betrachtet. „Allerdings bin ich nicht von den Modellen begeistert, in denen der Hausarzt alleiniger Koordinator ist“, schränkt Braun seine Zustimmung ein. Stationäre und ambulante Leistungen im Verbund komplettieren auch im Klinikum Leverkusen das urologische Leistungsspektrum und sorgen dafür, dass stationäre Kapazitäten weitaus gezielter eingesetzt werden können. Dieser Strukturwandel in Richtung einer ambulant-stationären Hybrid-Versorgung wird laut Experten in den nächsten zehn Jahren annähernd zehn Milliarden Euro kosten.

„Das Gesundheitssystem wird mit dieser Hybrid-Struktur durchlässiger und die Patienten werden dort behandelt, wo sie jeweils am besten aufgehoben sind. Das ist nicht nur medizinisch besser, sondern auch wirtschaftlicher“, stellt Braun fest. Mittelfristig können damit stationäre Bettenkapazitäten abgebaut werden. Wie das Deutsche Ärzteblatt (114, 24: A1162-63) berichtete, ermittelte das IGES-Institut im Auftrag des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi), dass die Behandlung von Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser im Jahr 4,8 Mrd. Euro kostet. Viele dieser Fälle hätten auch in der ambulanten Praxis behandelt werden können.

Im Allgemeinen schreitet die Ambulantisierung der Medizin fort. In der vergangenen Dekade sei die Zahl der Patienten, die weniger als drei Tage im Krankenhaus verbringen, nach ZI-Angaben von 35 auf 45 Prozent gestiegen. Insofern sei eine Reduzierung der stationären Kapazitäten zugunsten ambulanter Strukturen in der Zukunft zwangsläufig.


Die Gutachter des Zentralinstituts sahen die Hausärzte in der Rolle der Koordinatoren, was Fachärzte im Allgemeinen kritisch sehen. Dr. Braun favorisiert Medizinische Versorgungszentren (MVZ), um ambulante und stationäre Strukturen optimal zu koordinieren. „Die Schlussfolgerungen zielen auf die Bildung eines gewinnorientierten MVZ ab, in dem die Klinik Partner ist. Hier können die Leistungsträger ambulant wie stationär entsprechend ihrer Qualifikation tätig sein und somit für eine sektorenübergreifende Diagnostik, Therapie und Nachversorgung sorgen“, beschreibt Braun sein Modell. Klinik und Niedergelassene sollten an einem Strang ziehen. (fgr) 

Neues über das Tabuthema Inkontinenz

Zu den Referenten des Beckenbodenseminars
gehörte Oberärztin Dr. Verena Prior.

Bereits zum siebten Mal informierte das Beckenbodenzentrum Leverkusen seine Patienten im Hörsaal des Klinikums über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie der Harn- und Stuhlinkontinenz.
 
Unter Inkontinenz leiden nicht nur Frauen, sondern auch Männer und Kinder. Die Ursachen sind vielfältig und vielschichtig. Deshalb verfügt das Beckenbodenzentrum über ein breites Diagnostik- und Therapieangebot. Erstmals berichteten Experten während des 7. Patientenseminars auch über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten der Harn- und Stuhlinkontinenz im Kindesalter. Das trotz der Hitze sehr gut besuchte Seminar fand als Teil der 9. World Continence Week statt. Veranstalter waren die Kliniken für Urologie, Gynäkologie und Allgemein-, Viszeral sowie Thoraxchirurgie.

Die Harninkontinenz ist in jedem Alter ein sehr belastendes Symptom. Über Ursachen und Therapieoptionen der Stuhl- und Harninkontinenz im Kindesalter sprach Dr. Verena Prior, Oberärztin der Klinik für Urologie, zum Auftakt des Seminars. Die physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten haben einen sehr hohen Stellenwert in der nicht operativen Therapie. Das Potenzial dieser Behandlungsformen zeigte die Physiotherapeutin Randi Schmidbauer aus dem Physio-Centrum MEDILEV auf.

Wenn die Physiotherapie oder andere konservative Behandlungsmöglichkeiten versagen, ist eine operative Behandlung ein sinnvoller Schritt. Neuerungen in der operativen Therapie der weiblichen Harninkontinenz wurden von Dr. Gabriele Fries und Oana Ratiu aus der Klinik für Gynäkologie vorgestellt. Zum guten Schluss des Seminars erklärte Dr. Verena Prior die Neuheiten in der operativen Therapie der männlichen Harninkontinenz. In einem Punkt waren sich die Referenten einig: Ohne profunde Diagnostik und Therapie führt Inkontinenz zu sozialer Isolierung und Vereinsamung.  (fgr) 

Urologische Operationshilfe im Iran

Nach einem Praktikum im Klinikum will
Dr. Morteza Haghighat zum Jahresende in den
Iran reisen, um dort zu operieren (Foto: privat)  

Der Rheindorfer Urologe Dr. Morteza Haghighat frischt seine operativen Fertigkeiten bis Herbst im Klinikum auf und hilft dann in seiner Heimat.
 
Eigentlich könnte Dr. Morteza Haghighat seinen verdienten ärztlichen Ruhestand genießen, denn nach rund 20 Jahren als niedergelassener Urologe in Leverkusen-Rheindorf wollte sich der iranische Urologe zum Jahresende zur Ruhe setzen. Bis dahin wird er sich etappenweise aus der Gemeinschaftspraxis, die er zusammen mit Christian Zeller führt, verabschieden. „Aber dann hatte ich das Bedürfnis, den urologischen Patienten in meiner Heimat Iran zu helfen. Daraus entstand der Plan, wochenweise in den Iran zu reisen und dort zu operieren“, erzählt Haghighat.

Der Urologe entschied sich für ein Krankenhaus in der iranischen Provinz, in dem Dr. Haghighat unter anderem Laserverfahren zur Steintherapie, transurethrale Resektionen der Prostata und Blase sowie rekonstruktive, uroonkologische und andrologische Eingriffe anbieten möchte. „Bis Herbst sammele ich im Klinikum mit seinem breiten urologischen Spektrum praktische operative Erfahrungen, um mein Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen“, berichtet Dr. Haghighat. Zum Jahresende will der Urologe dann zu seiner ersten urologischen OP-Reise nach Persien aufbrechen.

Dr. Morteza Haghighat war bereits Facharzt für Urologie im Iran, als Schah Reza Pahlevi noch im Iran herrschte. Er verließ seine Heimat und ging nach Deutschland, nachdem er unter dem Schah-Regime gefoltert worden war. Nach der Flucht des Schahs Anfang 1979 flog Ayatollah Chomeini aus Paris nach Teheran und die islamische Revolution nahm ihren Lauf. In Deutschland absolvierte Dr. Haghighat zum zweiten Mal eine Weiterbildung zum Facharzt für Urologie und arbeitete insgesamt zehn Jahre als angestellter Urologe im Kreiskrankenhaus Herford. In den 1990er Jahren ließ er sich dann als Urologe in Leverkusen-Rheindorf nieder. Mit seinem deutschen Ruhestand und den OP-Zeiten im Iran schließt sich für Haghighat der Kreis seines Lebens.

Seinen Lebensmittelpunkt behält der iranische Urologe aber in Deutschland, denn seine Frau und seine Familie wohnen hier und auch seine Altersversorgung wurzelt in Deutschland. Seine Motive sind uneigennützig: „Ich möchte den Menschen im Iran helfen und etwas von meinen Erfahrungen an die jungen iranischen Urologen weitergeben“, unterstreicht Haghighat. Im Klinikum Leverkusen ist er derzeit der dienstälteste ärztliche Praktikant. (fgr)

Die Tücken des Antikorruptionsgesetzes

Der Leipziger Strafrechtler Prof. Hendrik
Schneider gibt praktische Tipps zum Umgang
mit Kooperationsverträgen. (Foto: privat)

Der Leipziger Strafrechtler Prof. Hendrik Schneider gab praxisnahe Empfehlungen für die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen.
 
Noch fehlen den Staatsanwälten praktikable Regeln für die rechtliche Umsetzung des seit Juni 2016 geltenden Antikorruptionsgesetzes. Die Folge ist große Verunsicherung bei jeglicher Kooperationsform zwischen niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und Industrie. Eine Veranstaltung auf dem Gesundheitskongress des Westens in Köln vermittelte erste praktische Grundsätze. „Die Akteure im Gesundheitswesen suchen Rechtssicherheit und finden sie nicht. Das Geschäft mit der Angst blüht“, sagt Prof. Hendrik Schneider, Strafrechtler von der Universität Leipzig, auf dem Gesundheitskongress. Schneider erläuterte die „Big Five“ der Fehlerquellen im Umgang mit bestehenden Verträgen zwischen Klinik und Zuweiser:

Punkt 1: Der Umgang mit Altverträgen
Zum Problem können ältere Verträge zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Zuweisern werden, die ab dem 4. Juni 2016, als das Antikorruptionsgesetz in Kraft trat, noch zu finanziellen Einnahmen geführt haben. Schneider warnt: „Das Rückwirkungsverbot schützt sie nicht vor einer Strafverfolgung.“ Er riet in diesen Fällen dazu, nicht einfach 100 % der Summe nach Altvertrag zu überweisen. Die beste Lösung sei eine vergleichsweise Einigung, also eine Abschlagszahlung.

Punkt 2: Vertrags-Mix
Zur Optimierung der Vergütung würden unter Umständen mehrere Verträge parallel abgeschlossen. Bei den Kooperationen zwischen den Sektoren sei ein Angestelltenverhältnis auf Teilzeitbasis ein Muss, weil wahlärztliche Leistungen laut Bundesgerichtshof von 2014 nur dann erbracht werden dürften, wenn der Arzt angestellt oder verbeamtet sei, so Schneider. „Um den niedergelassenen Arzt an der Fallpauschale teilhaben zu lassen, finden Sie häufig die folgende Regelung: Je mehr Patienten er einweist und umso mehr Prozeduren er erbringt, desto mehr Geld erhält er parallel für dieselbe Tätigkeit im Rahmen eines Honorarkooperationsvertrags. Für dieselbe Krankenhausbetreibergesellschaft und für dieselbe Leistung arbeitet der Arzt also in zwei unterschiedlichen Vertragsverhältnissen. Diese Konstruktion ist in sich ein multipler toxischer Vertragscocktail, auch im Hinblick auf die Schein-Selbstständigkeit“, erläuterte der Rechtsanwalt.

Punkt 3: Richtlinien der Krankenhauseinweisung
Der dritte Punkt ist die Krankenhauseinweisungsrichtlinie. Strafbar sei sie nur, wenn die Richtlinie ein sogenanntes Marktverhalten vorsehe. „Konkret geht es um die steuernde Zuführung von Patienten. Wenn sich der zuweisende Arzt im Rahmen der Krankenhauseinweisungsrichtlinie darauf beschränkt, Informationen über mögliche Kliniken zu geben, dann führt er den Patienten nicht. In diesen Verträgen zur Krankenhauseinweisung ist der niedergelassene Arzt in Zukunft peinlich genau darauf zu verpflichten, die Krankenhauseinweisungsrichtlinie einzuhalten. Insbesondere hat er jede Maßnahme zu unterlassen, die einen Patienten gezielt in ein Krankenhaus hineinführt“, erklärte Schneider.

Punkt 4: Keine Dilettanten am OP-Tisch
Schneider erläuterte außerdem Verträge mit niedergelassenen Ärzten, die explizit vertraglich regeln, dass eine Prozedur nie allein von dem Kooperationspartner zu erbringen sei, sondern immer nur im Beisein eines angestellten Arztes des Krankenhauses. Das Krankenhaus begründet dies mit der mangelnden operativen Praxis des Vertragspartners. Um das Haftungsrisiko auszuschließen, müsse das Krankenhaus dem niedergelassenen Operateur einen erfahrenen Chirurgen der Klinik zur Seite stellen. „An dieser Assistenztätigkeit am OP-Tisch besteht kein legitimes wirtschaftliches Interesse des Krankenhausträgers. Der Kooperationsvertrag ist in dem Fall ein Feigenblatt, um den Zuweiser an das Haus zu binden. Die Ermittler konzentrieren sich derzeit im Rahmen der Strafverfolgungen zum Antikorruptionsgesetz auf solche eindeutigen Fälle“, so Schneider.

Punkt 5: Intransparente und unangemessen hohe Vergütung
Zum Abschluss verwies Schneider auf die Beziehung zwischen der Höhe der Geldsumme und der Schwere der dadurch hervorgerufenen juristischen Probleme. „Daher sollten Kooperationsverträge immer durch eine maßvolle und angemessen hohe Vergütung gekennzeichnet sein“, so Schneider. Wichtig ist, dass Leistung und Vergütung in einem angemessenen Verhältnis stehen. (fgr) 

Team-Coaching optimiert klinische Prozesse

Die rechtzeitige Vorbereitung der Zimmer für
die neuen Patienten ist ein wichtiger Aspekt
der täglichen Arbeit auf Station. (Foto: fgr)

Im Rahmen des Change-Managements der Klinik für Urologie befasste sich das Team mit Fragen der OP-Planung, des Entlassmanagements, der Notfall-Medikation sowie der internen Patientenlenkung.

 
Neben den externen Workshops gibt es regelmäßige Teambesprechungen, um Einzelfragen aufzuarbeiten. Im jüngsten Treffen ging es unter anderem um die Planung der Operationen. Um den Ablauf zu verbessern, wurde abgesprochen, die Anzahl und die Art der pro Tag geplanten Eingriffe präziser zu koordinieren, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. Um das zu fördern, sollen Operationsplan und Patientenunterlagen in der routinemäßigen Röntgen-Besprechung genau überprüft werden.


Mitte August beginnt die Elternzeit der Direktionsassistentin Beate Kirsten. Um die Qualität des Entlassmanagements in dieser Zeit auf dem hohen Stand zu halten, werden Sekretariat, Dienstarzt und Patientenmanagement sehr eng kooperieren, um die Personallücke zu schließen.


Als schwieriges Problem des Klinikalltags haben sich ungewöhnliche Medikationen bei Notfall-Patienten der Klinik erwiesen. Deshalb wurde dieses Thema ebenfalls auf die Tagesordnung gesetzt. Das Ergebnis: In Gesprächen mit der Krankenhausapotheke will die Klinik eine feste Regelung für solche Notfall-Medikationen finden.


Räumliche Engpässe entstehen auf der Station A5, wenn Betten im „fliegenden Wechsel“ neu belegt werden. Das Pflegepersonal berichtete, dass zur Entlassung anstehende Patienten ihr Bett nicht bereits um 7 Uhr räumen, sodass neue Patienten, die früh am Vormittag zur Operation im Zentral-OP anstehen, noch kein vorbereitetes Zimmer vorfinden. In diesem Fall sollen die neuen Patienten für einige Zeit im Aufenthaltsraum der Station warten, bis das Zimmer vorbereitet werden konnte.


Ein zweiter Engpass entsteht postoperativ im Aufweckraum der urologischen Ambulanz. Da die frisch operierten Patienten dort nicht unbegrenzt bleiben können, sollen zur Entlastung Siesta-Stühle beschafft werden.


Positiv ist zu notieren, dass MRSA-Abstriche und Blutabnahmen von den Pflegekräften in der urologischen Ambulanz übernommen werden. Das soll auch auf die prästationären Patienten ausgedehnt werden.


Ein weiteres Thema der Besprechung war die Zusammenarbeit zwischen urologischer Ambulanz und der Station A 5 bei Notfall-Patienten. Wenn ein Notfall-Patient in ein bestimmtes Zimmer übernommen werden soll, wird diese Information für alle Mitarbeiter auf einer Magnet-Tafel sichtbar gemacht. Die Pflegekräfte sind dann informiert und können sich in der Ambulanz melden. Das verbessert den Arbeitsablauf deutlich. (fgr) 

Nina Louis ist neue Leiterin der Unternehmenskommunikation

Nina Louis ist die neue Leiterin der
Unternehmenskommunikation im Klinikum.

Die 38-jährige Nina Louis leitet seit April 2017 die Abteilung Unternehmenskommunikation / Marketing im Klinikum Leverkusen.

 
Zuvor war Nina Louis fast acht Jahre lang bei der Josefs-Gesellschaft gGmbH beschäftigt, einem bundesweit agierenden Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Krankenhäusern und Seniorenheimen. Als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortete sie dort die Kommunikation seitens der Unternehmenszentrale und leitete bundesweite Projekte.


Bereits als Studentin der Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln arbeitete Nina Louis unter anderem für den Kölner Stadt-Anzeiger, die Kölnische Rundschau, den WDR und die Deutsche Welle. Das PR-Handwerk erlernte sie anschließend während eines zweijährigen PR-Volontariats in der Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Berufsbegleitend absolvierte sie unter anderem Weiterbildungen zum Social Media Manager (FH Köln) sowie zum PR Practitioner (mibeg-Institut Medien).

Science Slam 2017 wieder im Topos

Die Science Slammer 2016 auf der
Topos-Bühne. (Foto: fgr)

Die Klinik für Urologie wird am Montag, 20. November 2017, den Science Slam 2017 im Wiesdorfer Topos veranstalten.

 
Es gibt bereits Anfragen von Slammern, aber die Planung des Programms ist noch nicht abgeschlossen. Eines steht jedoch schon fest: Für die musikalische Begleitung wird die Band Xciting sorgen. Der Leverkusener Science Slam im November wird bereits die dritte Veranstaltung dieser Reihe unter dem Leitmotto „Medicine meets Music“ sein, deren Vorbereitung in den Händen der Assistenzärztin Linda Stahl liegt. (fgr)

04-2017. Redaktion, Text und Lektorat im Auftrag von Priv-Doz. Dr. Zumbé: Franz-Günter Runkel, Medical Communications, www.fgrunkel.de, E-Mail info@fgrunkel.de