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Aktuelles aus der Urologie

BBZ erhielt Zertifikat der Kontinenz-Gesellschaft

Das interdisziplinäre Team des
Beckenbodenzentrum Leverkusen

Beckenbodenzentrum Leverkusen vereint Kompetenz und interdisziplinäre Kooperation


Nach einem anspruchsvollen Zertifizierungsverfahren ist das 2008 gegründete Leverkusener BBZ nun offizielles Zentrum der Deutschen Kontinenz Gesellschaft.


An der abschließenden Begehung des Beckenbodenzentrums Leverkusen nahmen Dr. Stella Diederichs, Assistenzärztin Gynäkologie, Prof. Kubilay Ertan, Klinikdirektor Gynäkologie, Prof Ernst Eypasch, Chefarzt Chirurgie Kölner Heilig-Geist-Krankenhaus sowie Auditor der Kontinenzgesellschaft, Dr. Gabriele Fries, Oberärztin Gynäkologie, Dr. Hubertus Bürgstein, Qualitätsmanagement, sowie Dr. Verena Prior, Oberärztin Urologie, teil. 


Um das begehrte Zertifikat zu erhalten, erwartet die Deutsche Kontinenzgesellschaft pro Jahr 300 Patienten sowie 90 dokumentierte Operationen zur Therapie der Harn-und Stuhlinkontinenz bzw. von Beckenbodenfunktionsstörungen. Gynäkologie, Urologie und allgemeine Chirurgie schlossen sich 2008 im Klinikum zusammen. Das Spektrum umfasst konservative (z.B. Physiotherapie, Elektrostimulation, Pessartherapie), medikamentöse (z.B. Botulinum-Toxin A) sowie operative Therapien (z.B. Bänder, Netze, Blasenschrittmacher, Unterspritzungen). Das Zentrum kooperiert eng mit der Neurologie, der Gastroenterologie, der Kinderklinik, der Radiologie 360° sowie dem Physio-Centrum MEDILEV. Die Zertifizierung des BBZ gilt zunächst für drei Jahre.  (fgr)

Der Mensch im Mittelpunkt der ärztlichen Arbeit

Oberarzt Dr. Konrad Lang

Kommunikationstalent und vielseitige Ausbildung überbrücken Engpässe


Oberarzt Dr. Konrad Lang spricht über effektive Ressourcennutzung, individuelle Patientenberatung und Qualitätsmedizin – auch wenn´s mal eng wird.


Mehr Fälle, knappes Personal und wenig Zeit – Alltag in der klinischen Versorgung 2017. „Es ist eine Herausforderung, aus einer Auswahl etablierter Therapien die für einen individuellen Patienten beste zu finden“, stellt Konrad Lang fest. Ein Beispiel sei ein mittelgroßer Nierenbeckenstein, den man entweder mit einer perkutanen Technik oder mit der ESWL oder auch mit der flexiblen Ureterorenoskopie bearbeiten könne. Jeder dieser Wege ist im Grunde durch die deutschen Leitlinien gut abgedeckt, so Lang. Allerdings gebe es immer nur einen Weg, der mit dem medizinischen Befund, der Lebenssituation, den Ängsten und Wünschen des Patienten übereinstimme. Diese Ideal-Therapie zu finden, so Lang weiter, koste aber Zeit.


Trotzdem geben Ärzte wie der Urologe Dr. Konrad Lang jeden Tag alles, um allen Patienten die optimale Medizin zukommen zu lassen. Das A und O dabei ist das vertrauliche Gespräch mit dem Patienten. „Diese kommunikativen Fähigkeiten sind sehr wichtig für eine optimale Therapie. Das ist kein Gegenstand im Studium und lässt sich nur schwer erlernen.


Die Zeit, die man vor Therapiebeginn in das Aufklärungsgespräch investiere, spare insgesamt viel Zeit für die Therapie ein. Der Patient hat weniger Fragen. „Gute Vorbereitung macht gute postoperative und wenig zeitintensive Verläufe. Die Probleme, die dabei auftreten können, wurden vorab angesprochen und geklärt.“ Oft kommen viele Patienten in kurzer Zeit über die Notfall Ambulanz in die Urologie. Zeit sparen kann man jedoch nur durch vernünftige Strukturen und effektive Zeitabläufe, die doppelte Arbeiten vermeiden. „Das Entscheidende ist eine gute Mischung der Mitarbeiter. Es geht um breite Ausbildung, es geht um Kommunikation und es geht um die effektive Nutzung von Ressourcen. Insgesamt sind die Rationalisierungsreserven in den Kliniken aber weitgehend aufgebraucht.“  (fgr)

Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres in Köln habilitiert

Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres 

Habilitierter Oberarzt absolvierte seine Facharztausbildung im Klinikum


In Anwesenheit von Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé hielt Dr. Porres am 12. Dezember seine Einführungsvorlesung in der Universität Köln zum Thema „Die Geschichte der Prostatachirurgie“.


Nach dem Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln absolvierte Daniel Porres (Foto) seine Facharztausbildung mit klinischem und wissenschaftlichem Schwerpunkt in den Bereichen Uroonkologie, Laparoskopie und roboterassistierte Operationsverfahren in der Klinik für Urologie des Klinikums Leverkusen sowie am European Surgical Institute in Norderstedt bei Hamburg.


Nach der bestandenen Facharztprüfung 2008 folgten mehrere klinische Stationen. Seit Oktober 2015 arbeitet der ehemalige Leverkusener als leitender Oberarzt und Leiter der Sektion Laparoskopie und roboterassistierte Operationsverfahren der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Köln. Porres ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für roboterassistierte Urologie sowie Mitglied mehrerer nationaler wie internationaler urologischer Fachgesellschaften. (fgr, Bild: Universitätsklinikum Köln)

Prostatazentrum erreicht wieder Spitzenplatz

Die Leverkusener TOP-Kliniken 2018 

PCa-Expertise verhilft Klinikum zu Top-Ranking in FOCUS-Klinikliste 2018


Das Prostatazentrum der Klinik für Urologie trug im zu Ende gehenden Jahr dazu bei, dass das Klinikum Leverkusen sowohl in der bundesweiten Top-100-Liste wie auch der NRW-Top-Rangliste gut vertreten war.


In der Rubrik Prostatakarzinom konnte sich das Prostatazentrum mit 2.675 Fällen in der Spitzengruppe der besten uroonkologischen Zentren Deutschlands platzieren. Besonders ins Auge fallen eine ausgezeichnete nationale Reputation, ein Medizin-Score der Spitzenklasse sowie eine hohe Patientenzufriedenheit. Der medizinische Rang des Zentrums ist vor allem auf das breite daVinci®-Angebot sowie auf die mehrfache Rezertifizierung als Prostatazentrum im Dachverband der Prostatazentren Deutschlands e.V. zurückzuführen.


In der bundesweiten Top-100-Rangliste der FOCUS-Klinikliste 2018 belegte das Klinikum Leverkusen Rang 94, in der NRW-Liste schaffte es das Klinikum sogar auf Platz 15. In beiden Ranglisten stach die Bedeutung des Prostatazentrums als Grundlage der Platzierung hervor. Seit vielen Jahren erreicht Urologie-Direktor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé auch in der Ärzteliste hervorragende Bewertungen. (fgr) 

Stefanie Ludwig vertritt Beate Kirsten in der Direktion

Beate Kirsten

Interims-Regelung wurde wegen des Mutterschutzes der Assistentin notwendig


Für die Dauer des Mutterschutzes von Beate Kirsten nimmt Stefanie Ludwig aus dem Patientenmanagement die Aufgaben der Assistentin des Klinikdirektors in der Urologie wahr.


Ab sofort kümmert sich Stefanie Ludwig unter anderem um die Verabschiedung der Patienten der Klinik für Urologie und evaluiert ihre Zufriedenheit mithilfe eines Fragebogens. Dabei wrid sie von Sonja Käding unterstützt. Darüber hinaus assistiert sie dem Klinikdirektor in allen Fragen des Klinikmanagements sowie der routinemäßigen Verwaltungsarbeiten. (fgr)

Science Slam bat Medizin und Musik zum Duett

„Medizin trifft Musik“ am 20.11. im topos

Fünf Slammer trafen sich zum 3. Leverkusener Science Slam im topos


Ein semiprofessioneller Laktationsberater, ein erklärfreudiger Nerd, eine waschechte Homöopathin, ein medizinischer Alt-Philologe und ein urologischer Sexberater gaben ihr Bestes und der WDR war auch dabei.


Der Science Slam im topos ist ein festes Ritual geworden, wie Initiator Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé (im Foto rechts) zum Auftakt feststellte. Als ersten Slammer bat Organisatorin und Moderatorin Linda Stahl (2.v.l.) dann den Anästhesie-Oberarzt Dr. Jan Hirsch (3.v.l.) auf die Bühne. „Der semiprofessionelle Laktationsberater in mir“ macht dem jungen Vater zu schaffen, denn die Religion des Stillens ist unerbittlich. Guido Riewe (3.v.r.), Nerd und Physiker, nutzte die Eigenschaften eines rheinischen Kaltgetränks zur Physik-Stunde für jedermann. Die Alt-Philologie holte Kyrill Boschung (Mitte), Assistenzarzt der Medizinischen Klinik IV, ein. Äskulap, Halbgott der Heilkunst in der griechischen Antike, hatte einen Stab mit Schlange bei sich oder wand sich dort am Ende ein parasitärer Wurm?


Auf den Spuren des Homöopathie-Gründers Samuel Hahnemann pilgerte Urologie-Stationsärztin Silvi Thelen (r.) und erklärte das Ähnlichkeitsprinzip. Wie man Selbstheilungskräfte des Körpers durch konzentrierend verdünnte Globuli weckt, zeigte Hahnemann einst am Beispiel der Tollkirsche Belladonna. Silvi Thelen rezitierte Goethes Erlkönig, um die Belladonna-Raserei zum Tode zu erklären.
Dr. Michael Stephan-Odenthal (l.), Urologe und Woody Allen-Fan, sprach über jede Menge „versaute Dinge“ im Slam „Sex 2.0“. Seine Cover-Version von „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten“ handelte von Kopf-Dingen, Nervenbahnen und chemischen Stoffen wie Dopamin, Serotonin sowie Noradrenalin. Am Ende entstehen Lust und Sex. Für den guten Ton zwischen den Slams sorgte die Band Xciting. Man freut sich schon auf Science Slam 4.0 im Jahr 2018. (fgr) 

12-2017. Redaktion, Text und Lektorat im Auftrag von Priv-Doz. Dr. Zumbé: Franz-Günter Runkel, Medical Communications, www.fgrunkel.de, E-Mail franz-guenter7a575716ef034748baf7a63634b52ab0.runkel@975575f7da0f42879779327b6fd5ecccweb.de