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03.05.2017

„Bluthochdruck ist auch für junge Leute ein Thema“

„Bluthochdruck ist auch für junge Leute ein Thema“

Bluthochdruck - Hypertonie - gehört zu den sogenannten „Volkskrankheiten“: Mehr als jeder Vierte in Deutschland ist davon betroffen. Wendet man diese Statistik auf die Stadt Leverkusen an, dann sind das 40.000 von 160.000 Einwohnern. „Das Tückische an Bluthochdruck ist, dass häufig zu Beginn scheinbar harmlose Beschwerden bestehen, die später jedoch zu Schlaganfall, Herzinfarkt, oder Nierenversagen führen können“, erklärt Prof. Dr. Peter Schwimmbeck, Direktor der Kardiologie im Klinikum Leverkusen. „Auch jüngere Menschen sind immer häufiger davon betroffen - und gerade sie bemerken das meist nicht, weil sie denken, das Thema sei für sie noch gar nicht relevant.“

Deshalb hat sich der Chefkardiologe zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung umfassend über Bluthochdruck zu informieren. Zusammen mit der Selbsthilfegruppe Bluthochdruck Leverkusen, einer Initiative der Deutschen Hochdruckliga, bietet er schon seit vielen Jahren zum Welthochdrucktag ein Patientenseminar zu diesem Thema an. Schirmherr ist der ehemalige „Mister Sportschau“ Heribert Faßbender. Das Motto in diesem Jahr: „Ich bleib mir treu!“

„Therapietreue spielt eine sehr wichtige Rolle, wenn es um den Heilungserfolg geht“, betont Schwimmbeck. Denn nur wenn notwendige Medikamente ordnungsgemäß angewendet würden, könne der Blutdruck dauerhaft gesenkt werden. „Oft ist es leider so, dass Patienten, sobald sich der Blutdruck für längere Zeit wieder im Normalbereich eingependelt hat, die Medikamente einfach wieder absetzen“, berichtet er. „Und das kann gravierende Folgen haben.“

Wenn der Blutdruck regelmäßig bei 140:90 oder höher liegt, sind normalerweise Medikamente notwendig. Handelt es sich um eine geringere Ausprägung, kann vielleicht schon eine konsequente Veränderung des Lebensstils helfen. „Gesunde Ernährung, viel Bewegung und wenig Stress“, fasst Andrea Steinhausen von der Leverkusener Eulen-Apotheke zusammen. „Auch im Hinblick auf den Lebenstil ist Therapietreue wichtig, und das bedeutet: am Ball bleiben und die eigenen Gesundheitsziele konsequent weiterverfolgen“, sagt Steinhausen.

Und wie gelingt es am besten, den „inneren Schweinehund“ zu überlisten? Das und mehr erfahren die Besucher des Patientenseminars am Donnerstag, 11. Mai 2017, 16.00-19.00 Uhr, im Hörsaal / Eingangshalle im Hauptgebäude 1.A im Klinikum Leverkusen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Die Besucher erwartet ein intererssantes Programm aus Vorträgen, Informationsständen und der Möglichkeit, mit den Referenten selbst ins Gespräch zu kommen. Dazu gehören Prof. Dr. Peter Schwimmbeck, Direktor der Medizinischen Klinik 1 (Kardiologie, Internistische Intensivmedizin, Hochdruckkrankheiten) im Klinikum Leverkusen, Dr. Ingo Reinecke, Chefarzt der Geriatrie im St. Josef-Krankenhaus Wiesdorf, Dr. Wolfgang Pfeiffer
Selbsthilfegruppe Bluthochdruck Leverkusen und Andrea Steinhausen, Eulen-Apotheke Leverkusen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, anhand von geeichten Messgeräten des Klinikums den eigenen Blutdruck zu messen.

Die Medizinische Klinik 1 im Klinikum Leverkusen ist zertifiziertes Hypertoniezentrum des Deutsche Hochdruckliga e.V.

Zum Bild: Mit Herz und Verstand gegen den Bluthochdruck: (v.l.n.r.) Dr. Wolfgang Pfeiffer, Prof. Dr. Peter Schwimmbeck und Andrea Steinhausen

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