Logo - Klinikum Leverkusen Klinikum Leverkusen - Mittelpunkt im Gesundheitspark
14.07.2017

„Eine historische Chance“

„Eine historische Chance“

Der Ausbau und die Erweiterung des Gesundheitspark sind notwendig, um den Gesundheitsstandort Leverkusen fit für die Zukunft zu machen. Im Fokus für eine Erweiterung steht dabei das Gelände des ehemaligen Freibads Auermühle. Das Klinikum wirbt außerdem dafür, die stationäre Hospizversorgung Leverkusen im Gesundheitspark anzusiedeln.

Als „historische Chance“ bezeichnete Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath die Möglichkeit, den Gesundheitspark in Schlebusch in das Areal des ehemaligen Freibads Auermühle hinein zu erweitern. „Wir brauchen diese Flächen, um dauerhaft eine hoch entwickelte und wohnortnahe medizinische Versorgung für unsere Bürger zu gewährleisten.“

Wenn es um die Gesundheit geht, dann sollte jeder Mensch bestmöglich versorgt sein - auch dann, wenn es sich um sehr schwerwiegende Erkrankungen handelt, die eine besonders komplexe Behandlung erfordern. Doch wohnortnah von den medizinischen Errungenschaften unserer Zeit profitieren zu können, wird immer weniger selbstverständlich. Die Tendenz geht hin zu deutlich weniger Gesundheitsstandorten mit einem immer breiteren Leistungsspektrum. In Leverkusen und Umgebung verfügen die Bürger mit „ihrem“ Klinikum Leverkusen über ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung. Rund 85.000 Patienten werden hier jährlich behandelt.

Große Bedeutung für Stadt und Region

Ein Gutachten des Deutschen Krankenhaus Instituts (DKI) belegt jetzt eindrucksvoll, wie wertvoll und wichtig das Klinikum für die Bevölkerung ist und welche große Bedeutung es hat für Stadt und Region. Gäbe es das Klinikum nicht, müssten mehr als 100.000 Einwohner aus dem direkten Einzugsgebiet des Klinikums Wege nach Köln oder Düsseldorf auf sich nehmen. „Ein solches Szenario wäre inakzeptabel“, so die DKI. Beleuchtet werden unter anderem die Bevölkerungs- und Bedarfsentwicklung sowie die Markt- und Wettbewerbssituation. Das Gutachten beinhaltet außerdem strategische Handlungsempfehlungen, die zum Ziel haben, den Gesundheitsstandort Leverkusen dauerhaft zu erhalten.

Gesundheitspark als leistungsfähiges Netzwerk

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Gesundheitspark, in dessen Mittelpunkt sich das Klinikum befindet. Als leistungsfähiges Netzwerk mit interdisziplinärer Expertise bietet er den Bürgern eine Bandbreite an stationären, ambulanten und Rehabilitations-Angeboten, die weit über die Grenzen des Rheinlands hinaus Ihresgleichen sucht. Der Gesundheitspark bietet der Stadt Leverkusen die Chance, ihren Bürgern auch in Zukunft Spitzenmedizin auf hohem Niveau bieten zu können. Ihn gilt es laut DKI zu erhalten und weiterzuentwickeln.

„Unsere Bestrebungen der letzten Jahrzehnte, den Gesundheitspark zu einem interdisziplinären Netzwerk auszubauen, haben mit dem DKI-Gutachten eine sehr positive Bestätigung erhalten“, freute sich Klinikchef Hans-Peter Zimmermann. „Wir sind auf dem richtigen Weg, und diesen wollen wir weitergehen. Dazu brauchen wir den Rückhalt der Leverkusener Bürger.“ Rückhalt hat das Klinikum bereits von Richrath in seiner Doppelfunktion als Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums sowie vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Hebbel. Dieser hob auch die wirtschaftliche Bedeutung des Klinikums als „Jobmaschine“ und einer der wichtigsten Arbeitgeber Leverkusens hervor.

Einigkeit besteht ebenfalls darin, dass „die stationäre Hospizversorgung von Leverkusen und der Region in den Gesundheitspark gehört“. So lautet ein entsprechendes Aufsichtsratsvotum vom 28. Juni 2017. Das Gebäude der Palliativstation des Klinikums könnte entsprechend aufgestockt werden - ein deutliches Angebot an das Regionale Gesundheitsnetz Leverkusen, das zurzeit nach einem Standort für sein geplantes Hospiz sucht.

Zum Bild: Setzen sich für den Ausbau und die Erweiterung des Gesundheitsparks ein: Oberbürgermeister Uwe Richrath, Klinikchef Hans-Peter Zimmermann und der stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Paul Hebbel (v.l.n.r.)

zurück