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Tag des brandverletzten Kindes

Informationsstand zum Thema
Donnerstag, 07.12.2017  | 10:00 - 13:00 Uhr
Ort:Am Gesundheitspark 11, 51375  Leverkusen
Gebäude:Eingangshalle, Gebäude 1.A
Rubrik:Patienten, Angehörige, Interessierte
7Dezember
„Heiße Gefahren für Kinder!“ - unter diesem Motto steht  bundesweit der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am Mittwoch, 7. Dezember. Unter Federführung von ‚Paulinchen e.V.‘ Initiative für brandverletzte Kinder und gemeinsam mit Feuerwehren, Apotheken und Arztpraxen, beteiligt sich die Verbrennungschirurgie am Klinikum Leverkusen mit einer Aufklärungsaktion in der Eingangshalle des Klinikums, um auf Gefahren für Kinder durch Feuer und heiße Flüssigkeiten aufmerksam zu machen. 
 
Professor Rennekampff und Privatdozent Dr. Busche möchten den „Tag des brandverletzten Kindes“ als Plattform nutzen, um im Rahmen der Aufklärungsaktion von ‚Paulinchen e.V.‘ Initiative für brandverletzte Kinder auf die hohen Unfallzahlen durch Verbrühungen und Brandverletzungen am Mittwoch, 07. Dezember, in der Eingangshalle des Klinikums hinweisen und den Eltern Handlungsempfehlungen an die Hand geben, um folgenschwere Unfälle zu vermeiden. Die beiden Spezialisten für Verbrennungschirurgie stehen zudem in der Zeit von 10:00 - 14:00 Uhr in der Eingangshalle des Klinikums für Fragen jederzeit zur Verfügung.
 
Fahrzeuge der Feuerwehr Leverkusen werden vor der Eingangstür des Klinikums stehen, um von kleinen und größeren Interessenten genau inspiziert werden zu können. 
 
Jährlich werden mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Knapp 6000 Kinder und Jugendliche sind so schwer verletzt, dass sie stationär behandelt werden müssen. Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen. Mehr als 70% der Kinder sind zum Unfallzeitpunkt jünger als 5 Jahre. Experten schätzen, dass ca. 60% aller Unfälle vermieden werden könnten. 
 
Gerade im häuslichen Bereich lauern viele Gefahren für Kinder, sich zu verbrennen oder zu verbrühen. Unfälle mit heißen Flüssigkeiten wie Tee, Kaffee oder umgefallene Wasserkocher, verursachen schwerste Verbrühungen bei Kindern. Kaum jemand weiß, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52° C die zarte Kinderhaut schädigen können. Zudem bedeuten diese Unfälle einen großen persönlichen Einschnitt in das Familienleben.
 
„Große Schmerzen, zahlreiche Operationen und Behandlungen, die sich oft über Monate und Jahre hinziehen können, sind die traurige Folge für die betroffenen Kinder“, berichtet Prof. Dr. Hans-Oliver Rennekampff, erfahrener Spezialist für Verbrennungschirurgie in der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Klinikum Leverkusen. 
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