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ASV-Team Urologische Tumore soll 2019 starten

Mit dem Klinikum im Zentrum wird ambulante spezialfachärztliche Versorgung entstehen

Medizinische Klinik 3, Klinik für Urologie, niedergelassene Urologen sowie weitere Fachärzte bereiten für Anfang 2019 den ASV-Zulassungsantrag beim erweiterten Landesausschuss vor.


Nach zwei Gesprächsrunden zur Gründung des ASV Teams in Leverkusen zeichnet sich ab, dass der Direktor der Medizinischen Klinik 3, Prof. Utz Krug, die Leitung übernehmen wird. Vor dem Hintergrund der urologisch-ambulant durchgeführten medikamentösen Tumortherapien sind entweder Dr. Michael Stephan-Odenthal oder Priv.-Doz. Dr. Moritz Braun als stellvertretender Teamleiter im Gespräch. Prof. Utz Krug ist bereits ASV-Teamleiter für die Gastroenterologie und wird auch Teamleiter für die Gynäkologie werden.


„Wir haben dieser onkologischen ASV-Teamleitung zugestimmt, weil Prof. Utz Krug bereits über viel Erfahrung im Antragsverfahren beim erweiterten Landesausschuss verfügt“, stellt Priv.-Doz. Dr. Moritz Braun gegenüber dem UroNewsletter fest. Zum Kernteam werden Ärzte aus den Fachbereichen Onkologie, Urologie, Radiologie, Strahlentherapie, Psychologe und Nuklearmedizin gehören. Aus den Reihen der niedergelassenen Urologen wird noch Dr. Geza Radely zum ASV-Team stoßen. Gespräche mit weiteren Urologen sind im Gang.


„Das Spannende an der ASV ist für mich, dass neue Kommunikationswege über die intersektoralen Grenzen hinaus aufgebaut werden müssen. Dabei wird die digitale Kommunikation sicher im Vordergrund stehen, da die Übermittlung von Nachrichten per Fax nicht den rechtlichen Bestimmungen genügt“, erläutert Moritz Braun.


Im Hinblick auf den ASV Leistungskatalog will das ASV-Team in Gründung noch klären, was die multimodalen Therapien für urologische Tumore konkret bedeuten. „Bedeutet multimodal also zum Beispiel, dass nach einer operativen Therapie irgendwann eine Hormontherapie folgen kann oder darf es sich nur um parallele Therapieformen handeln?“, fragt Braun. Auf einer Informationsveranstaltung in Köln gewann der Urologe den Eindruck, dass die Verunsicherung unter den Urologen groß ist. Die Gretchenfrage lautet: Gibt es wirklich einen realen Bedarf für die ASV?