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Besser mit Patient und Partner gemeinsam sprechen

Heute in unserer Serie „Der Mensch im Mittelpunkt meines Handelns“: Dr. Verena Prior

Obwohl die Zeit knapp ist, legt die Oberärztin der Klinik für Urologie großen Wert auf das persönliche Patienten-Gespräch – am besten zusammen mit dem Partner, denn das Umfeld ist wichtig für Akzeptanz und Erfolg der Behandlung.


DRG-Druck, Arbeitsverdichtung, Zeit- und Personalmangel – da fällt es oft schwer, den Menschen in den Mittelpunkt der klinischen Arbeit zu stellen. Trotzdem liegt es Dr. Verena Prior sehr am Herzen, mit ihren Patienten viel zu reden. „Es ist entscheidend, dem Patienten ins Gesicht zu schauen und ihm die anstehende Untersuchung oder Operation zu erklären und seine Fragen zu beantworten. Postoperativ zahlt sich das immer im Erfolg der Behandlung und in der Zufriedenheit des Patienten aus“, stellt Prior fest. Informierte Patienten seien bessere Patienten.


Einen kleinen Kniff verrät die Oberärztin auch: Man sollte nicht nur über medizinische Themen sprechen, sondern auch über eine schicke Handtasche oder ein aktuelles Fußballergebnis. „Das bricht ein wenig das Eis und schafft Vertrauen.“


Aufgrund ihrer KV-Ermächtigung gehören alle ambulanten Patienten in den Verantwortungsbereich der Oberärztin. Dazu zählen sämtliche ambulanten Operationen und die extrakorporalen Stoßwellenlithotripsien. „Die gesamte Erwachsenen-Urologie im KV-Bereich geht über meinen Schreibtisch. Dr. Konrad Lang besitzt die zweite KV-Ermächtigung für alle kinderurologischen Fälle.“


In ihrer Sprechstunde sieht die Oberärztin urogynäkologische Patientinnen, BPS-Patienten, ESWL- und auch andrologische Fälle. Oft geht es auch um die Aufklärung vor einer Prostata-Biopsie, um perkutane Katheteranlage und ambulante Operationen.