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Naturkatastrophe am Klinikum Leverkusen

Klinikum wieder in Betrieb

Stand der Information 22.07.21


Reibungsloser Neustart im Klinikum Leverkusen

Der erste Tag der Wiedereröffnung im Klinikum Leverkusen ist reibungslos verlaufen. Dabei konnten gestern, den 21.07.2021 52 Patientinnen und Patienten aus den umliegenden Krankenhäusern zurück ins Klinikum verlegt werden. Die Rettungswagentransporte zurück ins Klinikum kamen aus den Krankenhäusern in Bonn, Solingen, Opladen Köln und Bergisch Gladbach. Auch heute sollen weitere Patientinnen und Patienten zurück ins Klinikum Leverkusen verlegt werden.
Weitere 63 Patient*innen haben wir im Laufe des Tages aufgenommen, sodass im Klinikum am ersten Tag der Wiedereröffnung 115 Menschen stationär betreut wurden.

Darunter waren 5 Patientinnen und Patienten der Kardiologie, die inzwischen wieder voll einsatzfähig ist. Unter anderem sind am gestrigen Tag bereits Untersuchungen der Herzgefäße im Herzkatheter gemacht worden. Ein Patient ist mit COVID-19 auf der Infektionsstation
Die erste Geburt hat es nach der sechstägigen Schließung inzwischen ebenfalls gegeben. Es sind Zwilllinge, denen das Kreißsaalteam per Kaiserschnitt auf die Welt geholfen hat.
Das Aufkommen in der Zentralambulanz des Klinikums war zwischenzeitlich groß, was auch an den Rückverlegungen lag. Die Notaufnahme wurde deshalb durch weitere Pflegekräften und ärztliches Personal personell verstärkt.

Stand der Information 21.07.21

Das Klinikum Leverkusen kann seit Mittwoch, den 21.07.21 wieder Notfälle in der Zentralambulanz versorgen. Um 8 Uhr morgens waren die Notaufnahme und Kinderambulanz betriebsbereit. Unsere Kardiologie und Neurologie können sich wieder um Herzinfarkte und Schlaganfälle kümmern.
Der Kreißsaal hat am morgen um 10 Uhr geöffnet. Das Mutter Kind Zentrum im Klinikum kann aktuell nur werdende Eltern ab der Schwangerschaftswoche 36+0 aufnehmen.
Auch die übrige Patientenversorgung nimmt wieder Fahrt auf. So werden einige Patientinnen und Patienten, die am Donnerstag, den 15.07.21 in andere Krankenhäuser verlegt werden mussten, wieder ins Klinikum Leverkusen zurückgeholt. Dazu gehören unter anderem zwei Kinder, ein gefäßchirurgischer Patient, vier Patient*innen der Palliativstation und noch weitere.
In allen Fachbereichen läuft der Betrieb wieder an und es finden in reduzierter Form Untersuchungen oder Behandlungen statt. „Um dies zu erreichen, war von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern höchster Einsatz und Lösungsorientiertheit gefragt. Ich finde es immer noch fast unglaublich, dass uns die Wiedereröffnung so kurz nach der Katastrophe gelungen ist,“ sagt Hans-Peter Zimmermann, Geschäftsführer des Klinikums Leverkusen.
Weil noch immer einige Bereiche des Klinikums ohne Strom sind, mussten bestimmte Kliniken mit ihren Untersuchungsräumen umziehen.


Informieren Sie sich im Eingangsbereich des Hauptgebäudes über die genaue Lage Ihres Untersuchungsortes oder Zielklinik.

Stand der Information 16.07.2021

Das Klinikum Leverkusen ist von der Naturkatastrophe schwer getroffen. Aufgrund des Hochwassers und damit einhergehenden Stromausfälle kann eine adäquate medizinische Versorgung nicht gewährleistet werden.
468 Patientinnen und Patienten sind deshalb gestern (15.07.2021) evakuiert worden. Wann das Klinikum Leverkusen wieder in Betrieb gehen kann, ist noch immer unklar. "So eine Situation hat es in der gesamten Geschichte des Klinikums Leverkusen noch nicht gegeben“, sagt Hans-Peter Zimmermann, Geschäftsführer des Klinikums Leverkusen. „Dieser Naturkatastrophe waren wir trotz aller Hochwasserschutzmaßnahmen und Absicherung der Stromversorgung letztlich hilflos ausgeliefert.“ Die Infrastruktur des Klinikums ist für ein Jahrhunderthochwasser geschützt gewesen. Leider war dieses Unwetter so schwer, dass das Wasser etwa einen Meter über dem Höchststand eines Jahrhunderthochwassers stand.
Teile des Klinikums sind dadurch überflutet worden. Dazu gehörten teilweise auch Technikräume, weshalb es zu massiven Stromausfällen gekommen ist. Weil die Trafos weiterhin unter Spannung standen und das gefahrlose Arbeiten im Wasser nicht möglich war, konnte bisher keine Bestandsaufnahme der Schäden gemacht werden.


Inzwischen hat das Klinikum Leverkusen in Teilbereichen Freigaben zur Schadensaufnahme bekommen. Diese Schadensermittlung wird das gesamte Wochenende in Anspruch nehmen. In den allen Kellergeschossen sind Anlagen zu Schaden gekommen. „Wir rechnen mit einem Schaden in Millionenhöhe,“ sagt Geschäftsführer Hans-Peter Zimmermann. „Mit am schwersten getroffen hat es das Gebäude der Onkologischen Ambulanz. Hier wird wahrscheinlich eine komplette Sanierung notwendig sein.“

Bis einschließlich Dienstag, den 20.07.21 bleibt das Klinikum Leverkusen nicht betriebsbereit. Das bedeutet, dass auch die Zentralambulanz, Kinderambulanz und der Kreißsaal nicht in Betrieb sind. „Wir können aktuell keine Medizin machen.“, sagt Dr. Florian Walrafen, Komm. Leiter der Zentralambulanz am Klinikum Leverkusen. Bei schwereren Notfällen sollen Leverkusener*innen die Krankenhäuser in der Umgebung anfahren. Außerdem ist für kleinere Notfälle die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung im Gesundheitspark eine Anlaufstelle. Dieser ärztliche Bereitschaftsdienst hilft bei Erkrankungen, mit denen Menschen sonst in eine Arztpraxis gehen würden und deren Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann (Tel. 116117).
Die MVZ Praxen und das PhysioCentrum im Gesundheitspark sind von der Naturkatastrophe weniger schlimm betroffen. Die Hausarztpraxen, Kinderarztpraxis, die Pneumologische Praxis, die Praxis für Gefäßkrankheiten und die Kardiologische Praxis sind in Betrieb. Das PhysioCentrum kann Patientinnen und Patienten ebenfalls behandeln, allerdings nur in den Praxisräumen im Gesundheitspark 2. Die Onkologische Praxis kann nur mit Einschränkungen behandeln. Die Praxis für Schmerztherapie und die Praxis für Pränatalmedizin sind vorerst geschlossen.
Sofern es die Infrastruktur und Technik zulässt werden die Patientinnen und Patienten des Klinikums über ihre ausgefallenen Operationen, Behandlungen, Untersuchungen usw. informiert.

Aktuelle Lage am Klinikum Leverkusen

Aktuelle Lage am Klinikum Leverkusen

Das Klinikum Leverkusen ist wieder geöffnet.

Die Zentralambulanz, Kinderambulanz und Gynäkologische Ambulanz sind für Notfälle wieder geöffnet. Unsere Kardiologie und Neurologie können sich wieder um Herzinfarkte und Schlaganfälle kümmern. Der Kreißsaal empfängt werdende Eltern zur Geburt. Grundsätzlich sind alle Fachabteilungen wieder in Betrieb.

Sollte ein Termin, Behandlung oder Operation ausfallen, werden Patientinnen und Patienten informiert.

Das Klinikum Leverkusen ist stark von der Naturkatastrophe in Leverkusen betroffen.

Das Hochwasser aus der Dhünn hatte an zwei Trafos des Klinikums einen Kurzschluss ausgelöst, weshalb es zu einem Stromausfall gekommen war.

Ausführliche Besuchsregeln