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Aktuelles aus der Urologie

Corona-Sorgen nehmen und Ängste abbauen

Youtube-Film zum Umgang mit covid-19 am Klinikum

Das Klinikum informiert auf YouTube über
den Umgang mit COVID 19.

YouTube-Channel zeigt Umgang des Klinikums mit COVID-19-Patienten


Wie COVID-19-Patienten im Klinikum Leverkusen betreut werden, zeigt ein neuer Film im YouTube-Channel des Krankenhauses. Er informiert auch über den Schutz vor erhöhten Infektionsrisiken
Der Film soll nicht nur einen Einblick in den COVID-Alltag liefern, sondern soll auch Sorgen nehmen und Ängste abbauen. Die Befürchtung eines erhöhten Infektionsrisikos will das Klinikum seinen Patienten und den 2.400 Mitarbeitern nehmen.


„Wir sind hier im Klinikum auf eine Ausbreitung der Pandemie vorbereitet, und wir sind auch Anlaufstelle für die Behandlung schwerer COVID-19 Verläufe, aber es ist nicht unsere einzige Aufgabe,“ sagt PD Dr. Jürgen Zumbé, Ärztlicher Direktor und Direktor der Klinik für Urologie. „Unsere Profession ist Humanität. In diesem Sinne sind wir weiterhin in allen Bereichen für unsere Patienten da - seien es Geburten, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Unfälle oder Krebsbehandlungen. Der Versorgungsauftrag der stationären Versorgung wird in vollem Umfang gewährleistet!“


Seit Mitte März findet eine konsequente Verschiebung aller planbaren Eingriffe in der Klinik für Urologie statt. „Mit Ausnahme der onkologischen Patienten haben wir alle Behandlungen und Sprechstunden aufgrund der Corona-Krise abgesagt“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres, Ko-Direktor der Klinik für Urologie. Das gesamte Pflegepersonal der Abteilung A 5, etwa 12 Pflegekräfte, ist auf andere Abteilungen im Haus verteilt worden. (Text: fgr, Bild: Klinikum)

TUR-P und Laser wetteifern um Goldstandard

Prof. Alexander Roose, Dr. Jürgen Zumbé

Priv.-Doz. Dr. Zumbé dankt Prof. Roosen (l.) für
seinen Vortrag zur operativen BPS-Therapie.

Bochumer Experte referierte beim 15. Klinik-Workshop über moderne BPS-Verfahren


Über die zeitgemäße Versorgung des Benignen Prostatasyndroms sprach der Bochumer leitende Oberarzt Prof. Alexander Roosen beim 15. Rheinischen Klinik-Workshop und verglich den traditionellen TUR-P-Goldstandard mit modernen enukleierenden Lasertechniken.
„Die transurethrale Resektion der Prostata (TUR-P) ist nach wie vor der Goldstandard in der Behandlung des benignen Prostatasyndroms. Das ist allen Leitlinien zu entnehmen. Für einen signifikanten Anteil der Patienten ist die TUR-P aus meiner Sicht das beste Verfahren“, unterstrich Prof. Alexander Roosen, Leitender Oberarzt der Urologischen Klinik in den Bochumer Augusta-Kliniken. Die Nutzung einer isotonen Spülflüssigkeit mache das gefährliche TUR-Syndrom zu einem Phänomen der Vergangenheit.


Ab einer gewissen Prostata-Größe seien die enukleierenden Verfahren viel ökonomischer als die Resektion. Allerdings erzeuge die Holmium-Enukleation postoperativ ein relevantes Problem mit der meist passageren Stressharninkontinenz. „Die Raten können bis zu 44% betragen“, so Roosen. Für die Wahl des Lasers sei ein Aspekt wichtig: Der Holmium-Laser erlaube eine exakte Präparation der Drüse, der Thulium-Laser erreiche die bessere Blutstillung.


Für die moderne BPS-Therapie denkt die Klinik für Urologie derzeit über den Kauf eines Thulium-Lasers im Laufe des Jahres nach. Der Laser-Typ ist unabhängig von der Größe der Prostata einsetzbar und vermeidet Blutungen sowie das TUR-Syndrom. (Text: fgr, Foto: fgr)

Soziale Reintegration nach radikaler Prostatektomie

Prof. Otto, Dr. Zumbé

Priv.-Doz. Dr.  Zumbé überrreichte  Prof. Otto
den Orden der KG Klinikum.

Die funktionelle Rekonvaleszenz ist postoperatives Ziel der stationären Rehabilitation


Prof. Ulrich Otto leitet das urologische Kompetenzzentrum für die Rehabilitation in der Klinik Quellental und berichtete im Rahmen des 15. Rheinischen Klinik-Workshops über die Therapie postoperativer Funktionsstörungen nach radikaler Prostatektomie, insbesondere Harninkontinenz und erektile Dysfunktion.
Die Klinik für Urologie des Klinikums nutzt Prof. Ottos Zentrum für die stationäre Rehabilitation seiner RP-Patienten. Dabei geht es um die Wiederherstellung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit sowie die Reintegration ins normale gesellschaftliche Leben. „Wenn der Patient noch im Berufsleben steht, bemühen wir uns um den Erhalt oder die Wiederherstellung der Erwerbstätigkeit“, fasste Otto zusammen.


Die postoperative Harninkontinenz sei eine gut therapierbare Funktionsstörung, wenn der Patient an einer fachspezifischen stationären Rehabilitationsmaßnahme teilnehmen könne. Aber auch der Erektionsstatus der Patienten könne in der Rehabilitation verbessert werden. (Text: fgr, Foto: fgr)

MRT-Fusionsbiopsie und HIFU passen perfekt

Taimur T. Shah, Dr. Jürgen Zumbé

Priv.-Doz. Dr. Zumbé dankte dem Londoner
Urologen Taimur T. Shah (l.) im Januar für
seinen HIFU-Vortrag.

Die Nutzung des hochintensiv fokussierten Ultraschalls erlaubt eine fokale PCa-Therapie


Mit der präzisen Indikation der MRT-Fusionsbiopsie ergibt sich das therapeutische Angebot der fokalen Therapie des Prostatakarzinoms mithilfe des hochintensiv fokussierten Ultraschalls (HIFU). Die Klinik für Urologie wird HIFU geeigneten Patienten anbieten.
Die Klinik setzt auf die diagnostischen Möglichkeiten der MRT-Fusionsbiopsie, woraus sich in der Folge größere Möglichkeiten der fokalen Therapie ergeben. „Wir sind im engen Kontakt mit dem Sonarblade®-Hersteller, der in Großbritannien Marktführer ist. Vielleicht werden wir westdeutsches Referenzzentrum“, teilt Co-Direktor Prov.-Doz. Dr. Daniel Porres mit. Aus DRG-Gründen werde das Gerät wahrscheinlich nicht permanent in Leverkusen sein, sondern nur drei- oder viermal im Jahr. „In Kombination mit der MRT-Fusionsbiopsie können wir präzise Indikationen stellen, die dann eine HIFU-Therapie ermöglichen.“


„Der Schlüssel zum Erfolg der fokalen Therapie ist die Selektion geeigneter Patienten“, betonte Taimur T. Shah aus dem Imperial College London, Royal Marsden Hospital in seinem HIFU-Vortrag beim 15. Rheinischen Klinik-Workshop im Klinikum. Fokale Therapie sei nicht für alle Patienten geeignet. „Etwa 40% der Patienten haben eine lokalisierte Erkrankung und eignen sich dafür. 60% jedoch leiden an einer multifokalen Erkrankung und sollten anders therapiert werden.“  (Foto: fgr, Text: fgr)

ASV-Team Urologie ging am 1. April an den Start

Prof. Dr. Krug, Dr. Stephan-Odendahl

Sie leiten die ASV-Gruppe: Onkologe
Prof. Krug,  Urologe Dr. Stephan-Odenthal.

Erweiterter Landesausschuss gab grünes Licht für Leverkusen – 14 Praxen dabei


Das Klinikum Leverkusen und 14 urologische Praxen aus der Stadt und der Region kooperieren seit dem 1. April in einem Team der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung.


„Die medikamentöse Therapie des Prostatakarzinoms wird immer komplexer. Deshalb glaube ich auch, dass die ASV-Gründung und die interdisziplinäre Kooperation mit Onkologen sowie in Tumorboards unverzichtbar ist“, begrüßt Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres, Ko-Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum Leverkusen, die Gründung des ASV-Teams.


Wichtig sei, dass die medikamentöse Behandlung auch in Zukunft von Urologen mitgestaltet werde. Deshalb sei die ASV-Gründung mit Prof. Utz Krug und dem Urologen Dr. Michael Stephan-Odenthal in der Teamleitung in berufspolitischer Hinsicht wichtig. (Foto Klinikum, Uro GmbH Nordrhein, Text: fgr)

Urologie will DKG-Zertifizierungen für drei Organe

Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres

Ko-Direktor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres strebt 
die DKG-Zertifizierung als Organzentrum für 
Prostata, Niere und Harnblase an.

Klinik soll Organzentrum der Krebsgesellschaft für die Indikationen Prostata, Niere und Blase werden


Die Zertifizierungsgruppe hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, alle drei Zertifikate der DKG noch in diesem Jahr zu erreichen und trifft sich alle sechs Wochen.
Neben der Klinik für Urologie sitzen alle Kooperationspartner wie Strahlentherapeuten, Onkologen, Pathologen (Dr. Kilic), Qualitätsmanagement, Urologische Gemeinschaftspraxis im Ärztehaus MediLEV sowie die Rodenkirchener Radiologie 360 Grad an einem "inzwischen virtuellen Tisch". „Damit wollen wir unseren Qualitätsansprüchen in der urologischen Versorgung gerecht werden“, unterstreicht Ko-Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres. Die Geschäftsführung des Klinikums habe bereits grünes Licht gegeben. Theoretisch könnte die Begehung der DKG zur Zertifizierung im vierten Quartal stattfinden.


Unsere OP-Zahlen für das Prostatakarzinom sind mit einer R1-Rate bei pT2-Tumoren von unter 8 % sehr gut, aber wir sehen auch Möglichkeiten, uns als DKG-Organzentrum für Nierenkrebs und das Harnblasenkarzinom zu zertifizieren. „Das ist unser Ziel, obwohl wir natürlich um die Schwierigkeiten wissen, denn die Dokumentation ist letztendlich das Nadelöhr“, erläutert Dr. Porres. Besonders für das Harnblasenkarzinom sei die geforderte Dokumentation sehr personalintensiv. (Foto Klinikum, Text: fgr)

2019 gab es über 200 DaVinci®-OPs in der Urologie

Dr. Tobias Kowalke

Oberarzt Dr. Kowalke stellte die positiven
Ergebnisse der roboterassistierten Nieren-
Teilresektion beim Klinik-Workshop vor.

Nierenteilresektionen und Zystektomien mit Harnableitung erweiterten das Programm der Klinik


„Den Hauptteil bilden die Prostatektomien, die wir im regulären Betrieb mittlerweile zweimal täglich operieren. Die Patienten profitieren aber auch von der roboterassistierten partiellen Nephrektomie, weil die postoperative Erholung sehr schnell und gut verläuft. Im Dezember haben wir die roboterassistierte Zystektomie mit intrakorporaler Neoblase im Klinikum eingeführt. Es ist sicher der Eingriff mit den höchsten Komplikationsraten in der Urologie“, berichtet Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres, Ko-Direktor der Klinik für Urologie im Klinikum Leverkusen, über den aktuellen Stand.


Die roboterassistierte radikale Zystektomie habe sich international in Zentren mit hoher Expertise zu einem reproduzierbaren und sicheren Eingriff entwickelt. Die onkologischen und funktionellen Resultate seien denen der konventionellen offenen Operation vergleichbar. „Das wird ein starkes Zugpferd für das Klinikum“, ist Dr. Porres überzeugt.


Oberarzt Dr. Tobias Kowalke berichtete beim 15. Rheinischen Klinik-Workshop über positive operative Erfahrungen mit der roboterassistierten Nierenteilresektion und betonte den exzellenten postoperativen Allgemeinzustand der Patienten. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

Personelle Verstärkungen im Team der Assistenten

Susanne Gottschalk

Susanne Gottschalk verstärkt die Klinik.

Klinik begrüßte die neuen Assistenzärztinnen Katharina Brilling und Carolin Eichler im ärztlichen Team


Im Oktober und Januar wurde das Team der Assistenzärzte der Klinik für Urologie durch Katharina Brilling und Carolin Eichler komplettiert.


Auch in der Pflege gibt es ein neues Gesicht. Eva Uchnast übernahm die Stationsleitung der Komfortstation C5. Das Team des Patientenmanagements ergänzte Jasmin Czok, während Susanne Gottschalk seit dem 1. April die Klinik verstärkt. Nach der Pensionierung von Gisela Weber hat Petra Jaxen im Herbst das Chefsekretariat der Klinik übernommen. Dafür ist Birgit Post neu im Schreibbüro. (Foto: Klinikum, Text: fgr)

04-2020. Redaktion, Text und Lektorat im Auftrag von Priv-Doz. Dr. Zumbé und Priv.-Doz. Dr. Porres: Franz-Günter Runkel, Medical Communications, fgrunkel.wordpress.de, E-Mail franz-guenter7e2f6fe58d734aa59d5a429e6ed3b19a.runkel@e58d6fa025a7442a8ee97b4057814b62web.de