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Urologie plant Kooperation mit polnischer Universität

Pawel Wisz hospitiert in der Urologie und lernt die DaVinci®-Prozeduren

Derzeit arbeitet der 35-jährige polnische Urologe Pawel Wisz aus Rzeszow zeitweise im Klinikum Leverkusen und wird im Sommer seine Dissertation zur DaVinci®-Prostatektomie bei Klinikdirektor Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé einreichen.


Nach seiner Rückkehr nach Polen beabsichtigt der Urologe den dortigen Einsatz der im Klinikum erlernten roboterassistierten Operationstechniken und will sich mittelfristig habilitieren. „Lange gab es in ganz Polen nur ein einziges DaVinci®-System in Wroclaw, weil die Prozeduren nicht bezahlt wurden. Nachdem die Vergütung nun aber beginnen soll, plant der Hersteller Intuitive Surgery mit zirka 20 Systemen, die noch 2018 in Polen aufgestellt werden sollen“, so Wisz.


Mit dem erfahrenen Oberarzt Dr. Pier-Luigi Degiorgis hat der polnische Urologe den wohl besten DaVinci®-Lehrmeister im Klinikum. „Ich habe rund 100 radikale Prostatektomien mithilfe des Operationsroboters operiert und beherrsche heute alle wesentlichen urologischen Prozeduren“, berichtet Wisz.


Anlässlich des 15. Uroonkologischen Jubiläumskongresses in Lublin übertrug Wisz gerade eine roboterassistierte Prostatektomie per Video live nach Polen. Nach seiner Rückkehr nach Polen möchte Wisz gerne die akademische und wissenschaftliche Kooperation mit dem Klinikum ausbauen. „Ich stelle mir eine Kooperation bei wissenschaftlichen Studien sowie bei der Entsendung polnischer Studenten nach Leverkusen vor.“ Die Klinik für Urologie ist interessiert und strebt eine Kooperation mit einer polnischen Universität an.