Spende für die „Zeitinsel“ am Klinikum: Lev-Szene’86 überreicht 10.000-Euro-Scheck

19.06.2026
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Strahlender Sonnenschein und große Freude in der Kinderpalliativstation am Klinikum Leverkusen: Der Traditionsfanclub Lev-Szene'86 hatte anlässlich seines 40-jährigen Bestehens im Mai eine Spendenaktion organisiert. Stattliche 10.000 Euro kamen dabei für die Zeitinsel zusammen. Die symbolische Scheckübergabe fand heute Vormittag im stationseigenen Garten statt.

 

„Es ist ein Thema, das uns nahegeht“, sagte Clubmitglied Marco Giese (im Bild hinten links) beim Besuch der Kinderpalliativstation, in der seit knapp einem Jahr Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen versorgt werden. Bereits in der Vergangenheit hatte die Lev-Szene’86 die Zeitinsel mit Spenden unterstützt. „Soziale Projekte wie dieses sind uns wichtig“, betonte Giese. Die enge Verbundenheit mit Leverkusen sei für den Fanclub ein wesentlicher Antrieb, sich vor Ort zu engagieren.

Spenden sichern besonderes Versorgungskonzept

„Solche Spenden sind für den Betrieb der Zeitinsel von großer Bedeutung“, sagte Katja Dörr vom Stationsleitungsteam, die den Scheck entgegennahm. „Wir sind dankbar für das außergewöhnliche Engagement von Menschen wie der Lev-Szene’86, die unser Herzensprojekt so großartig unterstützen.“ Es sei wundervoll, dass man weiterhin auf den starken Zusammenhalt in Leverkusen zählen könne, der das Klinikum-Team schon seit der Bauphase der Station Rückenwind verleihe.

In der Kinderpalliativstation Zeitinsel begleitet ein multiprofessionelles Team seine jungen Patientinnen und Patienten medizinisch, pflegerisch und therapeutisch. Dabei nehmen sich die Fachleute viel Zeit, um die jeweils individuelle Situation zu erfassen, die Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien zu verstehen und gemeinsam passende Unterstützungsangebote zu entwickeln. Ziel ist die Linderung von Symptomen wie Schmerzen und Luftnot – und damit die Verbesserung der Lebensqualität. Da die Kosten für das aufwändige Konzept nicht vollständig vom Gesundheitssystem getragen werden, ist das Klinikum für den Betrieb dauerhaft auf Spenden angewiesen.

Weitere Infos: klinikum-lev.de/spenden