Projekte die wir mit Spendengeldern in den vergangenen Jahren realisieren konnten
Dank großzügiger Spenden konnten wir in den letzten Jahren eine Vielzahl an Projekten umsetzen, medizinische Geräte anschaffen sowie die Behandlungs- und die Aufenthaltsqualität der Patienten im Gesundheitspark Leverkusen verbessern. Klicken Sie sich durch die Bilder für ein paar beeindruckende Beispiele.
Technische Ausstattung des Kindernotarztwagens
Der Kindernotarztwagen bringt hochspezialisierte Hilfe direkt zum Einsatzort – schnell, gezielt und speziell für Babys und Kinder. Mit Spenden wie Ihrer konnten wir das Fahrzeug mit der nötigen technischen Ausrüstung dafür ausstatten. Dabei durften wir erleben, dass wir eine breite Unterstützung aus der Region für unser Notfallprojekt erleben durften. Hier möchten wir allen Spenderinnen und Spendern dafür danken und einige Initiativen hervorheben:
- Dank einer überwältigenden Spendeninitiative der Familie Koll, bei der 13.500€ zusammenkamen, konnte das Klinikum Leverkusen für den Wagen ein Beatmungsgerät, speziell für Kleinkinder anschaffen. Das Gerät kam schon zum Einsatz und ist von besonderer Bedeutung für fas Einsatzteam.
- Spender:innen aus der Region und die Bürgerstiftung Leverkusen haben es möglich gemacht, dass auf dem Fahrzeug ein mobiles Ultraschallgerät zur Verfügung steht. Damit können verunglückte Kinder am Unfallort auf innere Verletzungen untersucht werden. Ohne Spenden wäre eine solche Anschaffung nicht möglich gewesen.
- Die Hans Peter Esser GmbH aus Kürten-Herweg hat einen Defibrillator und viel technisches Material für den Gebrauch auf dem Notarztfahrzeug gespendet. Dafür sind wir sehr dankbar und bestens gerüstet für Notfälle aller Art.
Jolie – Ein Therapiehund in der Kinderpalliativstation
Manchmal braucht es eine besonders feine Spürnase: Jolie ist ein speziell ausgebildeter Therapiehund und kann Anzeichen beginnender Panikattacken erschnüffeln. Damit kann er Patientinnen und Patienten frühzeitig signalisieren, dass sich eine solche Situation anbahnen könnte.
Seine Anwesenheit kann dabei helfen, rechtzeitig zu reagieren, Sicherheit zu vermitteln und in belastenden Situationen Ruhe und Stabilität zu geben. Gerade für Menschen, die unter Panikattacken leiden, kann Jannis damit eine wertvolle Unterstützung im Therapiealltag sein.
Möglich gemacht wurde die Anwesenheit von Jannis durch die großzügige Unterstützung der Kai Havertz Stiftung. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Mit ihrer Hilfe bekommt unser therapeutisches Team auf der Kinderpalliativstation nicht nur vier Pfoten, sondern einen besonderen Begleiter an die Seite, der unseren Patientinnen und Patienten auf seine ganz eigene Weise helfen kann.
Kunst und Musiktherapie auf der Zeitinsel
Die Kinderpalliativstation „Zeitinsel“ ist interdisziplinär und multiprofessionell. Das bedeutet, dass ein Kind nicht nur aus der Perspektive einer einzelnen Fachrichtung betrachtet wird, sondern jedes beteiligte Mitglied des Behandlungsteams seine eigene fachliche Sicht einbringt. Dazu gehören nicht nur Mediziner:
- Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen beurteilen die medizinische Situation.
- Psychologinnen und Psychologen betrachten beispielsweise psychische Belastungen, Ängste und die Situation des Kindes und seiner Familie.
- Kunst- und Musiktherapeutinnen und -therapeuten bringen ihre Beobachtungen aus dem therapeutischen Alltag ein und können wahrnehmen, wie das Kind über kreative oder musikalische Angebote mit seiner Situation umgeht und über welche sensorischen Fähigkeiten es verfügt.
- Das Pflegeteam steht in engstem Kontakt mit dem Patienten und bringt Beobachtungen aus den alltäglichen Verhalten der Patienten ein
Das Entscheidende ist dabei: Nicht mehrere Experten behandeln unabhängig voneinander dasselbe Kind, sondern sie betrachten den Patienten gemeinsam aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dadurch soll ein umfassenderes Bild entstehen, das über die rein medizinische Diagnose hinausgeht.
Die Kunst- und Musiktherapie ist nicht nur ein wichtiger Baustein im Therapieansatz der Kinderpalliativstation Zeitinsel, sondern auch ein zusätzliches Angebot zur medizinischen Versorgung, das ausschließlich über Spenden und Fördermittel finanziert wird. Therapieangebote wie dieses werden nicht von Krankenkassen und Landesmitteln refinanziert.
Dank wir helfen e.V. die Aktion des Kölner Stadt-Anzeiger für Kinder und Jugendliche in Not konnten wir das Projekt überhaupt erst aufnehmen. Mit 40.000€ gab die Inititative die entscheidende Anschubfinanzierung. Mit Spendenmitteln und dem Förderverein Palliativzentrum am Klinikum Leverkusen e.V. gelingt es uns das für die kleinen Patienten und die Station wertvolle Therapieangebot aufrecht zu erhalten.
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