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Corona-Informationen für Schwangere

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Begleitung zur Geburt

Väter verpassen die Geburt ihres Kindes am Klinikum Leverkusen nicht. Die Mütter dürfen vom Vater bei der Geburt unterstützt werden!


  • Die Schwangeren dürfen bei der Geburt von einer Person (z. B. Kindsvater, Mutter, Freundin) unterstützt werden. Die Väter oder eine andere Begleitperson können mit Eintritt der Wehentätigkeit sofort dabei sein.
  • Diese Person bleibt im Kreißsaal, ein kurzzeitiges Verlassen des Kreißsaales ist nicht möglich. 
  • Die Begleitperson muss einen Mundschutz tragen und muss symptomfrei sein (kein Husten, Fieber o.a.)

Wochenbett

Die Väter oder die Begleitperson der Geburt dürfen die Mutter und das Neugeborene auf der Wochenbettstation besuchen.


Weitere Besucher darüber hinaus sind auf der Wochenbettstation nicht erlaubt. Großeltern oder Geschwisterkinder müssen sich weiterhin gedulden, bis sie das neue Familienmitglied kennenlernen dürfen. Wir müssen diese Maßnahme treffen, um die Mütter und Neugeborenen zu schützen.


Die Besuchsbeschränkung auf der Wochenbettstation hat allerdings auch ihre positiven Seiten. Viele Mütter und Väter freuen sich, dass sie die ersten Tage mit ihrem Baby für sich haben und in Ruhe genießen können. Die Ruhe auf der Wochenbettstation wirkt sich positiv auf die Neugeborenen aus, berichten Hebammen, Eltern und Pflegepersonal.


Wir ergreifen diese Maßnahme, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung für unsere Patienten, Mitarbeiter und auch Besucher zu reduzieren.

Anmeldung

Die Geburt Ihres Kindes können Sie wie gewohnt anmelden.


Termine zur Anmeldung vereinbaren Sie bitte über unser Patientenmanagement unter 0214/13-2219.

Gefahr bei COVID-19 für Mutter und Kind

Momentan geht die Wissenschaft davon aus, dass Schwangere Patienten das gleiche Risiko wie die Normalbevölkerung haben. Insofern sind hier die Empfehlungen, dieselben wie für Nicht-Schwangere. Es sind die gleichen Hygienemaßnahmen zu treffen.

Eine mögliche COVID-19 Infektion beeinflusst die Entscheidung über die Art der Geburt nicht, es sei denn die Patientin ist in einen schlechten gesundheitlichen Zustand wie z.B. Beatmungspflichtigkeit etc. 

Grundsätzlich scheint eine Schwangerschaft die Anfälligkeit für Infektionen nicht zu erhöhen oder den klinischen Verlauf zu verschlechtern. Infizierte Frauen, insbesondere solche, die eine Lungenentzündung entwickeln, scheinen eine erhöhte Häufigkeit von Frühgeburten, vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburten, Präeklampsie und Kaiserschnitt bei pathologischem CTG zu haben, was wahrscheinlich mit einer schweren Erkrankung der Mutter zusammenhängt.


Die Anzahl an infizierten Schwangeren ist letztlich nicht ausreichend, um genauere Angaben machen zu können. 

(Stand 23.04.2020, 13:00 Uhr)