10.000 Euro für die „Zeitinsel“ am Klinikum Leverkusen
25.02.2026Eine Eins mit vier Nullen steht auf dem symbolischen Spendenscheck, der vor kurzem auf dem Gelände des Leverkusener Großkrankenhauses überreicht wurde. Stattliche 10.000 Euro hat der Wermelskirchener Ortsverband des Kinderschutzbundes (DKSB) für die Kinderpalliativstation „Zeitinsel“ zur Verfügung gestellt. Wermelskirchen gehört zum Einzugsgebiet des Klinikums. Bei Bedarf werden daher auch Kinder aus der rheinisch-bergischen Stadt in der Zeitinsel versorgt. Mit seiner Spende unterstützt der gemeinnützige Verein die Station gezielt.
Simone Vogel aus dem pflegerischen Leitungsteam nahm den Scheck von Ludwig Fein entgegen und dankte dem Vorsitzenden des DKSB-Ortsverbands stellvertretend für das bemerkenswerte Engagement. „Wir haben den Aufbau der Kinderpalliativstation im vergangenen Jahr sehr aufmerksam verfolgt“, sagte Ludwig Fein bei dem Treffen im Stationsgarten. „Dabei hat uns der Ansatz beeindruckt, dass die Versorgung hier weit über das medizinisch Notwendige hinausgeht.“ Dazu gehöre insbesondere die enge Einbindung und Begleitung der Familien aller Patientinnen und Patienten. „Hier denkt und arbeitet man ganzheitlich“, so Ludwig Fein. „Weil das Gesundheitssystem den so wertvollen Mehraufwand aber nicht vollständig finanziert, ist unsere Spende hier an der richtigen Adresse.“
Die Zeitinsel am Klinikum Leverkusen ist eine von nur drei Kinderpalliativstationen in ganz Deutschland. Seit Juli 2025 versorgt ein interdisziplinäres Team aus Medizin, Pflege und unterschiedlichen therapeutischen Disziplinen in dem Neubau Kinder und Jugendliche mit schwersten bzw. lebensverkürzenden Erkrankungen. Für die sehr zeitintensive Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten sowie die Betreuung ihrer Angehörigen bleibt das Klinikum fortlaufend auf Spenden angewiesen.
