Frisch renovierte Station für frischgebackene Mütter: Erste Familien genießen neue „D2“ im Klinikum Leverkusen
20.08.202615 moderne Wochenbettzimmer sind das Ergebnis einer aufwendigen Renovierung im Leverkusener Großkrankenhaus. Seit Anfang des Monats empfängt die neue Station D2 die ersten Mütter mit ihren Babys. Deutlich mehr Komfort soll Familien die ersten gemeinsamen Tage nach der Geburt so angenehm wie möglich machen.
Helle Farben, eine moderne Ausstattung und vor allem viel Raum für Ruhe und Privatsphäre prägen die neue Wochenbettstation. Alle 15 Zimmer verfügen über ein eigenes Bad und bieten einen deutlich höheren technischen Standard als bisher. Damit ist die Station nach der umfassenden Neugestaltung ganz auf die Bedürfnisse von Frauen und Familien in einer besonderen Lebensphase ausgerichtet.
„Die ersten Tage mit einem Neugeborenen sind eine ganz besondere Zeit. Genau so sollen sie sich für unsere Familien auch anfühlen“, sagt Katharina Guse, Stationsleitung der D2. „Uns war wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der die Familien erst einmal ankommen und eine Bindung aufbauen können.“ Die hellen, modern gestalteten Zimmer und die ruhige Atmosphäre würden dies positiv beeinflussen.
Badezimmer und moderne Ausstattung kommen gut an
„Am Ende sind es vor allem die Menschen, die den Unterschied machen“, betont Guse. So unterstütze das interdisziplinäre Klinikteam beim Stillen und bei der Versorgung des Babys, beantworte Fragen und schaue gemeinsam mit jeder Familie, was sie gerade brauche. „Das Ganze ist natürlich noch angenehmer in schönen neuen Räumen“, lächelt die Stationsleiterin.
Zu den ersten Familien, die die renovierte Station erleben, gehören Melina und Matthias von Sommerfeld aus Schlebusch. Gemeinsam mit ihrem Sohn Lio, der am Dienstagmittag das Licht der Welt erblickte, genießen sie nach den aufregenden Stunden rund um die Geburt nun die gemeinsame Zeit in einem der neu gestalteten Zimmer. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagt der frischgebackene Vater. „Es ist fast schon Hotelzimmeratmosphäre – gerade wenn man sich das Bad anschaut.“ Seine Partnerin stimmt ihm zu. „Neben dem komfortablen Zimmer finden wir toll, wie gut sich die verschiedenen Berufsgruppen um uns kümmern“, ergänzt Melina von Sommerfeld. „Wir werden hier sehr gut umsorgt.“
Für Dr. Ines Beyer, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, ist die Fertigstellung der Station ein wichtiger Schritt. Die Freude darüber ist umso größer, da auf dem Weg dorthin auch etwas Geduld gefragt war. „Eine umfangreiche Renovierung im laufenden Krankenhausbetrieb ist immer eine Herausforderung, und manches hat am Ende etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, als wir uns ursprünglich gewünscht hatten“, sagt Beyer. „Umso mehr freuen wir uns jetzt über das Resultat. Wir haben eine moderne Wochenbettstation bekommen, die unseren Familien viel Komfort bietet und gleichzeitig eine warme, angenehme Atmosphäre ausstrahlt.“
Station bietet Aufenthalts- und Ruheraum
Dabei geht es aus Sicht der Klinik-Direktorin um mehr als neue Böden, Bäder oder technische Ausstattung. „Eine Geburt ist ein einschneidendes und sehr emotionales Erlebnis“, weiß die Chefgynäkologin. In dieser Situation komme es darauf an, die individuellen Bedürfnisse der Frauen und ihrer Familien ernst zu nehmen. Während manche Mütter nach der Geburt vor allem Ruhe benötigen, wünschen sich andere intensive Unterstützung und viel Besuch. Die teilweise neu konzipierte Station bietet alle Möglichkeiten: Es gibt sowohl einen großzügigen Aufenthaltsraum, in dem die Angehörigen das neue Familienmitglied kennenlernen können, als auch ein separates Ruhezimmer, in dem Frauen einen Rückzugsort zum Stillen finden.
„Bei uns steht die Familie im Mittelpunkt und nicht ein starrer Ablaufplan“, fasst Stationsleiterin Katharina Guse den Anspruch ihres Teams zusammen. „Wir möchten den Frauen die Erholung ermöglichen, die sie brauchen, ihnen Sicherheit für die Zeit zu Hause geben und gleichzeitig Raum für Nähe und die ersten unvergesslichen Momente mit ihrem Kind schaffen. „Unsere Station soll ein Ort sein, an dem Familie beginnt“, sagt die Pflegefachkraft. Mit der neuen D2 sind dafür nun auch räumlich die passenden Voraussetzungen geschaffen.
