Logo - Klinikum Leverkusen Klinikum Leverkusen - Mittelpunkt im Gesundheitspark
08.11.2019

Ausbau des Palliativzentrums Klinikum Leverkusen

Ausbau des Palliativzentrums Klinikum Leverkusen

Insgesamt gibt es deutschlandweit etwa 250 Palliativeinrichtungen für Erwachsene, aber bisher nur zwei Kinderpalliativ-Zentren mit stationärer Versorgungseinheit – in Datteln und in München. Der Bedarf ist aber weitaus größer.


Zwar geschieht die pädiatrische Palliativversorgung meist im häuslichen Umfeld, wo der junge Patient und dessen Familie engmaschig von einem Team der spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV) betreut wird. Doch es kommt immer wieder zu Situationen, in denen die häusliche Versorgung an ihre Grenzen stößt, und es einer stationären Intervention oder Abklärung bedarf. Dann kommt es aufgrund fehlender Kinderpalliativstationen oft dazu, dass die Patienten auf Kinderintensivstationen oder anderen „Normal“-Stationen versorgt werden müssen, die den besonderen Bedürfnissen nicht gerecht werden können.


Mit der neuen Kinderpalliativstation will das Klinikum diese Versorgungslücke schließen oder zumindest reduzieren und das Angebot im Palliativzentrum Klinikum erweitern - für eine wohnortnahe, aber auch überregionale Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind.


Im November 2018 erhielt das Klinikum die Zusage von NRW-Gesundheitsminister Laumann über eine Förderung in Höhe von 1,5 Mio. Euro für die „Qualitätsverbesserung der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“. Inzwischen liegen alle notwendigen Anträge und Genehmigungen vor. Der Baubeginn der Palliativstation ist für das nächste Jahr geplant, die Eröffnung soll Ende 2021 erfolgen.

Am Klinikum Leverkusen werden die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter der Kinderklinik bereits vorausschauend geschult, die mit einem Betreuungsteam, bestehend aus Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Seelsorgern und Mitarbeitern des Sozialdienstes, den jungen Patienten und dessen Familie versorgen werden.

zurück