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15.09.2020

Hygiene-Siegel fürs Klinikum

Hygiene-Siegel fürs Klinikum

Das mre-Netz regio rhein-ahr verleiht Hygiene-Zertifikat an insgesamt 85 Gesundheitseinrichtungen der Region – darunter auch die Krankenhäuser in Schlebusch, Opladen und Wiesdorf.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist die Hygiene in Krankenhäusern im Fokus. Unabhängig von SARS-CoV2 sind gefährliche Erreger wie Bakterien, Pilze oder Viren, die zum Beispiel unempfindlich gegen Antibiotika sind seit Jahren eine große Herausforderung für alle Einrichtungen im Gesundheitswesen.

Die Zertifizierung beinhaltet zehn Qualitätsziele. „Dazu zählt natürlich die Patientensicherheit, aber zum Beispiel auch das Antibiotikamanagement, damit die Medikamente richtig und zielgerichtet verabreicht werden“, erklärt Natalie Commandeur. Die Hygienefachkraft informiert, steuert und prüft gemeinsam mit ihrer Kollegin Ramona Wefers alles rund um das große Thema „Hygiene“ in den beiden konfessionellen Krankenhäusern in Leverkusen.

Jede Klink wurde mehrfach durch unabhängige ärztliche Koordinatoren und das Gesundheitsamt geprüft. „Ab diesem Jahr finden die Begehungen jährlich statt, um mehr Kontinuität zu schaffen und die relevanten Hygiene-Themen schneller weiterzuentwickeln“, sagt Christoph Liebelt, einer der vier Hygienefachkräfte am Klinikum Leverkusen.
„Hygiene ist ein Prozess. Medizin und Pflege entwickelt sich stetig weiter. Die Hygiene mit ihr, sagt Prof. Dr. Stefan Reuter, Direktor der Klinik für Infektiologie im Klinikum Leverkusen. „Wir sind in Leverkusen über die Sektorengrenzen hinweg sehr gut aufgestellt. Und das kommt unseren Patienten direkt zugute.“

„Als Krankenhäuser stehen wir nicht allein“, sagt Thomas Karls. Wichtig sei, so der Kaufmännische Leiter des St. Remigius Krankenhauses und des St. Josef Krankenhauses weiter, dass alle – Kliniken, Senioreneinrichten, Praxen, Pflegedienste – ihre Qualitätsstandards in der Hygiene angleichen und erhöhen. Eine wichtige Rolle kommt dabei auch den Gesundheitsämtern zu.
Vor zehn Jahren wurde des mre-netz regio rhein-ahr eben mit diesem Ziel gegründet, Stadt- und sogar Landesgrenzen übergreifend mit gemeinsamen Standards gegen die multiresistenten Keime anzukämpfen. Seit Jahren arbeiten die Leverkusener Kliniken engagiert mit. Der Lohn: Das Universitätsklinikum Bonn überreichte, Corona bedingt virtuell, die „Qualitätssiegel für Krankenhäuser 2020-2023“. Das Hygiene-Qualitätssiegel wird den drei Leverkusener Kliniken fortlaufend seit 2013 verliehen.


Das mre-netz regio rhein-ahr umfasst neun Kreise und Städte. Mitglieder sind neben dem Universitätsklinikum Bonn (Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit als Koordinierungsstelle) der Rhein-Sieg-Kreis, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis, die Bundesstadt Bonn, die Stadt Köln, die Stadt Leverkusen sowie aus Rheinland-Pfalz der Kreis Ahrweiler und der Landkreis Neuwied.

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