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29.09.2020

Natur lässt sich nicht kopieren

Natur lässt sich nicht kopieren

Die Weltstillwoche vom 28.September bis zum 04.Oktober 2020 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Natur lässt sich nicht kopieren“. Muttermilch ist ein echtes Wunder der Natur mit hunderttausenden bioaktiven Inhaltsstoffen! Das kann keine künstliche Säuglingsnahrung kopieren.

In Muttermilch ist genau die richtige Menge aus Eiweißen, Fetten, Kohlenhydrate, Vitaminen, Eisen, Mineralien, Wasser, Enzymen, Wachstumsfaktoren, Immunglobulinen, Makrophagen, Stammzellen und anderen lebenden Zellen enthalten. Diese Zellen bewegen sich tatsächlich und können unter dem Mikroskop betrachtet werden.


Über die Muttermilch bekommt das Baby also von Anfang an alle wichtigen Abwehrstoffe. Das wirkt sich positiv auf das Immunsystem und die Entwicklung aus und schützt die Kleinen vor Erkrankungen.
Anders als Pulvermilch passt sich die Muttermilch an und zwar an die Bedürfnisse des Babys. Sie setzt sich immer wieder unterschiedlich zusammen. Je nachdem ob das Baby zum Beispiel gerade in einer Wachstumsphase steckt oder krank ist und mehr Antikörper benötigt. Gerade in der aktuellen Zeit ist diese Stärkung des Immunsystems wichtig.


98 Prozent der Frauen haben den Wunsch ihr Kind zu stillen und 98 Prozent können auch stillen. „Meine Aufgabe ist es, den Müttern die bestmögliche Betreuung zu bieten. Es ist nicht unsere Aufgabe die Mütter zu beurteilen, sondern es geht darum sie zu beraten und sie auf dem Weg zu unterstützen, für den sie sich entschieden haben“, sagt Sandra Tydecks, eine von drei Still- und Laktationsberaterinnen am Klinikum Leverkusen.

Am Klinikum Leverkusen werden 93 Prozent der Mütter stillend entlassen. Eine Quote auf die, die Still-beraterinnen stolz sein können. „Wir versuchen herauszufiltern, was die Frau möchte und wo ihre Bedürfnisse sind. Darauf gehen wir ein und zwar ohne sie zu stressen, das ist uns ganz wichtig“, sagt Sandra Tydecks.


Das Klinikum Leverkusen arbeitet erfolgreich nach den 10 Schritten von WHO und UNICEF und ist dementsprechend von der WHO/UNICEF-Initiative BABYFREUND-LICH offiziell zertifiziert und das schon seit Februar 2015.


Geburts- oder Kinderkliniken erhalten das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“, wenn sie die „B.E.St.®-Kriterien“ nachweislich umsetzen. B.E.St.® steht für „Bindung“, „Entwicklung“ und „Stillen“. „Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und Unterstützung des Stillens wird bei uns ganz groß geschrieben. Stillförderung bedeutet für uns, die Eltern-Kind-Bindung zu unterstützen“, betont Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Prof. Dr. Kubilay Ertan. „Das Entstehen dieser Bindung bezeichnen wir als ‚Bonding‘. Das Stillen ist die na-türliche Folge eines gelungenen ‚Bondings‘, so Chefarzt Prof. Ertan weiter. Auch Mütter, die nicht stillen, seien in im Klinikum Leverkusen bestens aufgehoben. Hautkontakt und die Nähe zum Baby sei gerade für sie besonders wichtig.


Im Klinikum Leverkusen können sich auch Mütter zum Thema stillen beraten lassen, die nicht am Klinikum entbunden haben.


Termine für die Stillambulanz erhalten Mütter per E-Mail an stillberatung@8df1d7ce8ddb4522a07116a3904463f3klinikum-lev.de

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Aktuelle Besuchsregeln

Aktuelle Besuchsregeln

Zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sind in den Leverkusener Krankenhäusern weitere Einschränkungen von Besuchen und Begleitungen notwendig.

  • Besuchszeiten 15:00 - 19:00 Uhr.
  • Nur nach erfolgreicher Registrierung vorab am Eingang A. 
  • Besuch erst ab dem 4. stationären Tag

Das Formular können Sie hier vorab herunterladen, ausdrucken und ausgefüllt mitbringen.

Es gilt:

  • Nur ein erlaubter Besucher pro Tag für max. eine Stunde in der Zeit zwischen 15-19 Uhr!
  • Maskenpflicht für alle überall! Alle Mitarbeiter, Patienten und Angehörige müssen im Gesundheitsparks und in allen Gebäuden Mund-Nase-Schutz tragen
  • Handdesinfektion! Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten und Verlassen des Klinikums die Hände.
  • Keine Begleitung ins Krankenhaus, weder zur Operation noch zur Sprechstunde. Eine Ausnahme wird nur bei hilfsbedürftigen Patienten gemacht.
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