Erneut mehr als 2.000 Geburten im Klinikum Leverkusen

23.01.2026
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Im vierten Jahr in Folge über 2.000 Geburten: Zusammen mit Kreißsaal-Maskottchen Storchi begrüßte das Hebammenteam im Klinikum Leverkusen vergangenes Jahr insgesamt 2.168 Neugeborene.

Der anhaltende bundesweite Abwärtstrend bei den Geburtenzahlen spiegelt sich im Leverkusener Großkrankenhaus moderat wider. Dennoch bleibt das Klinikum eine der geburtenstärksten Einrichtungen in der Region.
 

Mit insgesamt 2.096 Geburten im Jahr 2025 verzeichnete das Klinikum Leverkusen einmal mehr ein hohes Geburtenaufkommen. In dessen Kreißsaal wurden damit durchschnittlich rund sechs Entbindungen pro Tag begleitet. Am 19. September kamen sogar zwölf Kinder an einem Tag zur Welt.

„Dass wir im vierten Jahr in Folge über 2.000 Geburten begleiten durften, zeigt das große Vertrauen werdender Eltern in unser Team“, sagt Dr. Ines Beyer, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Die Zahlen bestätigen die hohe Qualität unseres medizinischen Konzeptes, das Familien in dieser besonderen Lebensphase Sicherheit gibt.“ Als entscheidenden Faktor für die erfolgreiche Arbeit sieht die Chefgynäkologin dabei das exzellente Zusammenspiel von Pränatalmedizin, Geburtshilfe, Neonatologie, Pflege und Hebammen.

Umfassende Versorgung – schon vor der Entbindung

Auch Kornelia Kollek und Janina Kraus, das Leitungsduo der Hebammen, bewerten die Entwicklung als Erfolg: „Die fortlaufend positive Resonanz verdeutlicht, dass unser ganzheitlicher Ansatz überzeugt und die enge Begleitung vor, während und nach der Geburt für viele Familien ein wichtiges Entscheidungskriterium ist.“

Im Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Leverkusen werden Familien nicht nur bei der Entbindung, sondern auch während der Schwangerschaft und nach der Geburt begleitet. Zum Angebot gehören unter anderem die individuelle Stillberatung sowie Maßnahmen zur frühen Bindungsförderung. Für dieses besondere Engagement trägt das Klinikum bereits seit 2015 die Zertifizierung „Babyfreundlich“. Das von WHO und UNICEF vergebene Qualitätssiegel bestätigt eine familienorientierte Betreuung, die in besonderer Weise auf die Bedürfnisse von Müttern, Neugeborenen und deren Familien ausgerichtet ist.

Ein zentraler Bestandteil des geburtshilflichen Konzepts sind die fünf modernen Kreißsäle des Klinikums. Sie bieten optimale Voraussetzungen für eine hochprofessionelle medizinische Betreuung sowie eine enge und verlässliche Begleitung durch das Hebammenteam. In einer geschützten, ruhigen Atmosphäre entsteht so Raum für eine individuelle Geburtserfahrung. Seit einigen Monaten steht dafür sogar ein hebammengeführter Kreißsaal zur Verfügung – ein moderner Ansatz, bei dem Geburten weitgehend außerhalb eines medizinisch geprägten Settings stattfinden.

Hohe Kompetenz auch bei Frühgeborenen

Insgesamt kamen vergangenes Jahr im Klinikum Leverkusen 1.114 Mädchen und 1.054 Jungen zur Welt. 70-mal wurden Zwillinge geboren, dreimal Drillinge. 274 Säuglinge wurden als Frühgeborene – also vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche – entbunden und in der Folge intensivmedizinisch versorgt. 39 davon waren „Extremfrühchen“, also Babys, die mit einem Gewicht von unter 1.250 Gramm zur Welt gekommen sind. Als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe („Level 1“) ist das Klinikum Leverkusen auf die Versorgung von Früh- und Extremfrühgeborenen spezialisiert. Die dafür verantwortliche Neonatologie – seit dem vergangenen Jahr unter der Leitung des erfahrenen Neugeborenenmediziners Thilo Mohns – ist eine regional etablierte Anlauf-stelle für die Betreuung dieser besonders vulnerablen Säuglinge.

Die 2.096 Geburten bedeuten im Vergleich zu den Jahren 2023 und 2024, in denen das Klinikum jeweils 2.178 Entbindungen begleitete, einen leichten Rückgang. Für das begonnene Jahr 2026 rechnet Ines Beyer dennoch mit einer weiterhin soliden Entwicklung im Kreißsaal des Klinikums: „Von den werdenden Eltern in Leverkusen und der Region erhalten wir jedenfalls anhaltend eine tolle Resonanz – ein gutes Zeichen, das uns weiter motiviert!“