Dialog Gesundheit - die Vortragsreihe

Unsere kostenlose Veranstaltungsreihe richtet sich an alle, denen Gesundheit und Wohlbefinden am Herzen liegen. An jedem 2. Dienstag im Monat halten unsere Ärzt:innen einen Themen-Vortrag und beantworten Ihre Fragen zum Thema. Gerne können Sie Ihre Fragen auch vorab stellen: marketing@klinikum-lev.de

Den Vortrag können Sie hier oder auf Facebook live mitverfolgen, eine Anmeldung oder Login ist nicht erforderlich. Das Angebot ist selbstverständlich kostenlos.

Therapie der Multiplen Sklerose
17. Mai 2022, 17-18 Uhr

Vergangene Veranstaltungen

Brustkrebs: Diagnose und moderne Therapieverfahren

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Rechtzeitig erkannt und behandelt ist er heute jedoch in den meisten Fällen heilbar. Welche Rolle spielen dabei Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und Hormontherapie? Diese und weitere Fragen beantworten Dr. Monika Bertram und Dr. Andrea Heider im Videovortrag.

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Früherkennung rettet Leben

Jährlich erkranken fast ebenso viele Menschen neu an Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie Patient:innen daran sterben. Tumore der Bauchspeicheldrüse gehören zu den Krebserkrankungen, die im frühen Stadium nur selten Beschwerden machen. Das Pankreaskarzinom, wie der Bauchspeicheldrüsenkrebs medizinisch genannt wird, wird daher meist spät entdeckt und hat dann ungünstige Heilungsaussichten. Um so wichtiger ist daher die Identifizierung von Risikopatient:innen, regelmäßige Vorsorge und Früherkennungsdiagnostik. Prof. Dr. Nico Schäfer, Direktor der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie, beantwortet im Live-Vortrag Fragen rund um die Bauchspeicheldrüse, das Pankreaskarzinom und seiner Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung.

Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule

Die meisten Erkrankungsbilder der Wirbelsäule beruhen auf Verschleiß, also Abnutzungserscheinungen an Knochen, Knorpel etc. Verschleiß tritt mit zunehmendem Alter verstärkt auf. Zu den häufigsten Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule gehören unter anderem Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Instabilitäten/Wirbelgleiten oder Skoliosen. Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von Physio- und Bewegungstheapie, Orthesen/Korsetts über medikamentöse Therapien bis hin zu operativen Behandlungsverfahren. Priv.-Doz. Dr. Jan Siewe, Ärztlicher Leiter des Departments Wirbelsäule, beantwortet Fragen rund um die Wirbelsäule und deren Erkrankungen. 

Künstliches Kniegelenk - Antworten auf Ihre Fragen!

Das Kniegelenk ist aufgrund der starken Beanspruchung häufig von Verschleißerscheinungen betroffen. Wenn die Funktion des Kniegelenkes eingeschränkt ist und das Knie Schmerzen verursacht hilft oft nur noch ein künstliches Kniegelenk. Durch Implantation eines künstlichen Kniegelenks können wir Schmerzen lindern und die Funktion des Knies wiederherstellen. Prof. Dr. Leonard Bastian, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, beantwortet Fragen rund um das Künstliche Kniegelenk wie z. B. Wann ist eine Operation notwendig? Welche Arten des Gelenkersatzes gibt es? Wie lange dauert die Heilung?

Kinder und Infekte - als Familie gut durch den Winter!

Gerade im Kindergartenalter läuft die Nase der Kleinen gefühlt den ganzen Winter. Manchmal haut es sie richtig um. Mit Husten, hohem Fieber, Ohrenschmerzen, Erbrechen oder Durchfall. Unschön, aber normal. Das Immunsystem eines Kindes braucht Training. Erst der Kontakt mit Erregern verschiedenster Art macht die körpereigene Abwehr robust. Insbesondere zwei Erreger machen den Kinderärzten in diesem Winter besonders Sorgen: das RS-Virus und das Influenzavirus.Priv.-Doz. Dr. Joachim G. Eichhorn, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche, geht in seinem Vortrag darauf ein, welche Infektionskrankheiten in welcher Altersgruppe auftreten, wie man vorbeugen kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es zuhause oder durch den Kinderarzt gibt.

Bluthochdruck und seine Auswirkungen auf Herz und Kreislauf

Bei den meisten von Bluthochdruck Betroffenen gibt es mehrere Faktoren, die die Regulierung des Blutdrucks stören: das Alter, eine erbliche Veranlagung, aber auch beeinflussbare Faktoren wie Übergewicht, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress oder Medikamente. Aber auch Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen der Nieren oder Hormonstörungen können einen Bluthochdruck auslösen. Obwohl Bluthochdruck meistens keine Beschwerden verursacht, ist er sehr gefährlich. Bluthochdruck gehört deshalb zu den Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Chefkardiologie Prof. Dr. Peter Schwimmbeck, Direktor der Medizinischen Klinik 1, zeigt Ursachen und Folgen von Bluthochdruck auf und erläutert diagnostische und therapeutische Maßnahmen

Schaufensterkrankheit - Hohes Risiko für die Gefäße und das Leben

Die heftigen und krampfartigen Schmerzen in den Waden treten meistens nach einer bestimmten Gehstrecke auf, oft verweilen die Betroffenen vor den Auslagen der Geschäfte, um ihre Beschwerden zu verbergen. Daher wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) im Volksmund auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Was so harmlos klingt, ist in Wirklichkeit eine schwere Durchblutungsstörung, die im Extremfall bis zum völligen Verschluss der Arterien führen kann. Prof. Dr. Thomas Lübke, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie geht in seinem Vortrag darauf ein, wie sich die Schaufensterkrankheit bemerkbar macht und welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bestehen.

Schlaganfall - erkennen, reagieren und behandeln

Der Schlaganfall ist eine plötzliche, "schlagartig" einsetzende Durchblutungsstörung im Gehirn. Jährlich erleiden zirka 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist immer ein Notfall, der tödlich enden kann. Betroffene müssen schnellstmöglich professionell versorgt und in ein Krankenhaus, am besten mit einer speziellen Schlaganfallstation, einer sogenannten "Stroke Unit", gebracht werden. Wer bei sich selbst oder anderen die Warnzeichen erkennt, sollte sie unbedingt ernst nehmen und die 112 anrufen. Es gilt: "Zeit ist Hirn". Der Oberarzt der Klinik für Neurologie Dr. Thomas Baumann gibt in seinem Vortrag Antworten auf die Fragen: Was ist ein Schlaganfall genau und wie entsteht er? Was sind die Warnzeichen? Wie erkenne ich bei mir und bei anderen einen Schlaganfall?

Osteoporoserisiko durch Begleiterkrankungen und Medikamente

Einige Risikofaktoren, die Osteoporose begünstigen, können wir selbst beeinflussen, indem wir unseren Lebensstil anpassen. Andere wiederum lassen sich nicht verändern. Dennoch lohnt es sich auch in diesem Falle, sich intensiv mit den Risikofaktoren auseinanderzusetzen, um sie rechtzeitig zu erkennen und soweit wie möglich abzustellen. Bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung den Knochenabbau beschleunigen. Und auch Vorerkrankungen müssen in die Beurteilung einfließen, um ein indivduelles Risiko abzuschätzen. Prof. Dr. Stefan Reuter, Leiter des Westdeutschen Osteoporose-Zentrums und Direktor der Medizinischen Klinik 4, zeigt in seinem Vortrag auf, welche Medikamente und Vorerkrankungen in der Diagnose und Behandlung der Osteoporose wichtig sind.

Lebermetastasen bei Darmkrebs - Heilung durch Chirurgie

Lebermetastasen bei Darmkrebs galten lange als nicht heilbare Erkrankung. Fortschritte in der chirurgischen Therapie dieser Patienten haben zu einer signifikanten Prognoseverbesserung geführt. Wurden initial nur Patienten operiert, die eine limitierte Tumorlast der Leber aufwiesen, so steht inzwischen die Machbarkeit einer kurativen Resektion aller Metastasen im Vordergrund. Das kolorektale Karzinom gehört zu den häufigsten Tumoren. In Deutschland ist es sowohl bei den Neuerkrankungen (circa 70 000 pro Jahr) als auch bei den Todesfällen die zweithäufigste Krebsform.
Klinikdirektor Prof. Dr. Nico Schäfer zeigt in seinem Vortrag die Methoden auf und erläutert, wann und für wen welche Behandlung sinnvoll sein kann. 

Die Phasen der Geburt

Eine Geburt dauert im Allgemeinen mehrere Stunden und lässt sich in verschiedene Geburtsphasen unterteilen: Eröffnungsphase, Austreibungsphase, Nachgeburtsphase. Unterschiedliche Arten von Wehen begleiten die jeweiligen Phasen der Geburt. Welche Wehen setzen wann ein, wie lange dauert eine Geburt, welche Unterstützung leisten Geburtshelfer?

Antworten auf diese Fragen und mehr über Geburtsphasen gibt unsere leitende Hebamme Alin Glaus in ihrem Vortrag.

Moderne Therapien bei Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland überhaupt. 25,4% aller männlichen Krebsbefunde beziehen sich auf die Prostata, pro Jahr erkranken etwa 58.000 Männer daran. Die Klinik für Urologie hat einen Schwerpunkt in der modernen Diagnostik und Therapie gut- und bösartiger Prostataerkrankungen gelegt. Das Gros der Prostatakrebs-Patienten unterzieht sich mittlerweile der minimalinvasiven, roboterassistierten Entfernung der Prostata, der da Vinci®-Prostatektomie. In den letzten Jahren hat sich jedoch noch viel mehr getan und es gibt neue Behandlungsmöglichkeiten im fortgeschrittenem Stadium.

Priv.-Doz. Dr. Daniel Porres erklärt in seinem Vortrag Anwendungsmöglichkeiten, Vor- und Nachteile verschiedener Methoden.

Lipofilling - Brustvergrößerung und Rekonstruktion mit Eigenfett

Lipofilling - Brustvergrößerung und Rekonstruktion mit Eigenfett

Der Wunsch nach einer Brustveränderung beruht auf dem individuellen Empfinden der Patientin einer zu kleinen, zu großen oder aber auch auf einer störenden Asymmetrie der Brust. Nach Schwangerschaften, Gewichtsverlust oder im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesse verliert auch die Brust an Elastizität und Spannung. Die Brustdrüse nimmt an Volumen ab, und häufig verbleibt ein leerer Hautmantel. Neben einer Formung, Vergrößerung oder Rekonstruktion der Brüste mittels Silikonimplantaten kann auch eine Formung und Vergrößerung der Brüste durch eigenes Fettgewebe erfolgen.

Prof. Dr. Marc N. Busche zeigt in seinem Vortrag die Vorteile der Methode auf und erläutert, wann und für wen diese Methode sinnvoll sein kann.